Viele Nichtschwimmer wegen Corona

Schwimmlehrer für Ferienkurse in Herten dringend gesucht

Wegen Corona haben Dutzende, wenn nicht sogar Hunderte Kinder in Herten nicht schwimmen gelernt. Nach einem Vorstoß aus der Politik will die Stadt gegensteuern. Aber es fehlen Fachkräfte.
Wassergewöhnung mit Pool-Nudel: Kinder lernen schwimmen. © picture alliance/dpa

Wegen der Corona-Beschränkungen und der geschlossenen Bäder finden seit anderthalb Jahren fast keine Schwimmkurse mehr statt – weder privat noch in den Vereinen und Schulen. Die Zahl der Nichtschwimmer steigt dadurch.

Die Fraktion der Linken hat daher in der jüngsten Ratssitzung beantragt, die Stadt solle Schwimmkurse organisieren, um diese Lücke zu schließen. Der städtische Beigeordnete für Soziales und Bildung, Hermann Pieper, hielt zunächst dagegen, dass in den Schwimmbädern kaum Kapazitäten zur Verfügung stehen und dass es vor allem auch an Schwimmlehrern mangele. Dennoch bemüht sich die Stadtverwaltung jetzt, den Antrag der Linken, der vom gesamten Rat unterstützt wurde, umzusetzen.

Angebote in der zweiten Ferienhälfte geplant

Damit möglichst viele Kinder noch in den Sommerferien schwimmen lernen, möchte die Stadt Herten in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportverband in den letzten drei Ferienwochen ein Angebot für eine Schwimmausbildung machen. Dafür werden aber – wie erwähnt – noch qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter gesucht.

„Je mehr Menschen sich melden, desto mehr Kurse können wir einrichten“, sagt Brigitte Rode vom Amt für schulische Bildung und Sport. Im besten Fall sollen die Ausbildungskurse in den kommenden Herbst- sowie auch in den Osterferien 2022 fortgesetzt werden.

Fachkräfte sollen sich melden

Gesucht werden Menschen mit entsprechender Qualifikation und Ausbildung und Interesse daran, dieses Projekt zu unterstützen.

Informationen für Eltern, wann, wo und wie viele Kurse konkret stattfinden, folgen dann zu einem späteren Zeitpunkt. Zunächst muss geklärt werden, wie viele Übungsleiter zur Verfügung stehen.

Interessierte können sich bis spätestens Montag, 12. Juli, telefonisch bei

Brigitte Rode melden: Tel. 02366/303-572.

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