Digitalisierung an Schulen

Notebooks, Tablets & Co. werden Schritt für Schritt ausgeliefert

Im Frühjahr fehlte bei der digitalen Ausstattung der Schulen noch jede Menge. Wie ist der Stand der Dinge heute? In der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport gab es Infos.
Damit digitaler Unterricht funktioniert, braucht es mobile Endgeräte (Symbolfoto). Zahlreiche von der Stadt Herten bestellte Geräte sind mittlerweile eingetroffen und wurden bzw. werden Schritt für Schritt an die Schulen ausgeliefert. © picture alliance/dpa

Beim Thema „mobile Endgeräte“ geriet die Stadtverwaltung in der März-Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport in die Kritik. Von einem regelrechten „Debakel“ war die Rede, als anwesende Schulleiterinnen und Schulleiter aufzählten, was alles noch fehlte.

In der Zwischenzeit hatte das Thema jedoch „Fahrt aufgenommen“, Mitte Juli war eine große Gerätelieferung angekommen. Diese Notebooks, iPads und Tablets wurden seitdem vom IT-Support der Hertener Stadtwerke so vorbereitet und mit Software versehen, dass sie sukzessive an die Schüler/innen und Lehrer/innen ausgegeben werden konnten und können.

Im jüngsten Bildungsausschuss am Montag im Glashaus informierte Schulamtsleiterin Brigitte Rode über den aktuellen Stand der Dinge.

Sofortprogramm: Im Rahmen des Sofortprogramms von Bund und Land wurden mobile Endgeräte für Schüler/innen bestellt. Im April wurden 295 Notebooks geliefert und 27 nachgeordert, diese werden in den nächsten zwei Wochen an die Schulen ausgeliefert; im Juli wurden 635 iPads ausgeliefert und 61 nachgeordert, diese werden zurzeit an die Schulen ausgeliefert. Für Lehrkräfte wurden mobile dienstliche Endgeräte bestellt, im April wurden 308 Notebooks ausgeliefert und 9 nachgeordert, die Auslieferung ist bereits erfolgt; im Juli wurden 172 iPads ausgeliefert und 9 nachgeordert, die Auslieferung an die Schulen ist ebenfalls erfolgt.

Hertener Sofortprogramm: Der Stadtrat hat am 30. Juni das „Hertener Sofortprogramm“ beschlossen. Im Zuge dessen sollten weitere 94 digitale Tafeln sowie 463 mobile Endgeräte für die Grundschulen und die Achtenbeckschule bestellt werden. Hier werden die Ausschreibungsunterlagen gerade vorbereitet. Auch war eine Erweiterung der Informatikräume der weiterführenden Schulen gewünscht, am Städtischen Gymnasium wurde ein Raum bereits umgebaut und dafür sind ergänzende Computertische bestellt, zudem wurden 60 zusätzliche Notebooks und Desktops an die weiterführenden Schulen geliefert.

Digitale Tafeln und Drahtlos-Internet

Digitalpakt Schule: Aus diesem Ausstattungsprogramm wurden digitale Tafeln und Endgeräte bestellt, an der Martinischule sind die Tafeln bereits im Einsatz und die Endgeräte ausgeliefert; an Martin-Luther-Schule, Gymnasium, Grundschule Herten-Mitte, Ludgerusschule und Waldschule wurde der Zuschlag für Tafeln und Endgeräte im Juli erteilt, die Lieferung der Endgeräte erfolgt voraussichtlich im 3. Quartal, Beginn der Installation der Tafeln voraussichtlich ab der 40. Kalenderwoche; für Barbara-, Comenius-, Goethe- und Achtenbeckschule sind die Förderanträge gestellt, die Ausschreibungen erfolgen, sobald die Bewilligung vorliegen; für Rosa-Parks-Schule und Süder Grundschule wurden die Förderanträge ebenfalls gestellt, die Bewilligungen liegen vor und Ausschreibung wird vorbereitet. Im Rahmen des Digitalpakts wird auch die Installation von Drahtlos-Internet (WLAN) gefördert. Bereits installiert ist WLAN an Martin-Luther-Schule, Gymnasium, Willy-Brandt-Realschule, Grundschule Herten-Mitte, Ludgerus- und Waldschule. An der Martinischule wird es im Rahmen des Neubaus installiert. Ausgeschrieben ist WLAN für Goethe-, Barbara-, Comenius- und Achtenbeckschule, die Ausschreibung für die Rosa-Parks-Schule und die Süder Grundschule wird vorbereitet.

Glasfaserausbau: Die Leerrohre wurden 2020 verlegt, die Stadtwerke haben die Kabel verlegt und die Gebäudeanschlüsse fertiggestellt, das Netz soll ab 1. Oktober bereitgestellt werden.

Software: Alle mobilen Endgeräte erhalten ein Office-Paket, die Stadtwerke stellen für jede Schule kostenlose Apps in einem App-Store bereit, kostenpflichtige Apps beschafft die Schule und erhält dafür jährlich vom Schulträger einen Pauschalbetrag.

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