Gewitterfront

Sperrungen, Absagen, Feuerwehr in Alarmbereitschaft – doch das Unwetter verschont Herten

Die Feuerwehr war in höchster Alarmbereitschaft, Stadt und Kreis sperrten Straßen, Sportplätze, Friedhöfe. Veranstaltungen wurden abgesagt. Doch das Unwetter machte einen Bogen um Herten.
Es regnete kräftig – wie hier in der menschenleeren Hertener Fußgängerzone. Aber das große Unwetter blieb aus.
Es regnete kräftig – wie hier in der menschenleeren Hertener Fußgängerzone. Aber das große Unwetter blieb aus. © Tina Brambrink

Wenn man das vorher gewusst hätte… Diesen Gedanken dürften die Händler des Hertener Wochenmarktes gestern Nachmittag ebenso gehabt haben wie Gerhard Könecke, Organisator des Langenbochumer Feierabendmarktes. Beide Veranstaltungen waren vorsorglich abgesagt worden. Doch das angekündigte Unwetter blieb aus – zumindest in Herten. Es regnete zeitweise kräftig. Aber die Gewitterfront konzentrierte sich letztlich auf das Rheinland und Ostwestfalen.

Straßensperrung bis Samstag

Groß war im Vorfeld die Sorge gewesen, dass Sturmböen die belaubten Bäume reihenweise umreißen könnten. Die Stadt Herten sperrte daher Sportplätze und Friedhöfe, die Kreisverwaltung die Dorstener Straße zwischen Herten-Bertlich und Marl-Polsum. Diese soll im Laufe des Samstags wieder freigegeben werden, wenn das Kreis-Tiefbauamt alles kontrolliert und mögliche Sturmschäden beseitigt hat.

Die gesamte Hertener Feuerwehr war am Freitag um 15 Uhr in Bereitschaft gegangen. Die ehrenamtlichen Kräfte besetzten die Gerätehäuser in Westerholt, Scherlebeck und Herten-Mitte, überprüften noch einmal alle Gerätschaften. Kräfte der Berufsfeuerwehr, die eigentlich keinen Dienst gehabt hätten, hielten sich zur Verfügung. Doch der größte Einsatz des Tages war letztlich ein Kellerbrand an der Buschstraße in Langenbochum.

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