Auch auf dem Wochenmarkt suchte Ruud Reutelingsperger (r.) das Gespräch mit Hertener Bürgerinnen und Bürgern. Die Pläne zur ökologischen Umgestaltung der Einkaufszone wurden eifrig diskutiert.
Auch auf dem Wochenmarkt suchte Ruud Reutelingsperger (r.) das Gespräch mit Hertener Bürgerinnen und Bürgern. Die Pläne zur ökologischen Umgestaltung der Einkaufszone wurden eifrig diskutiert. © Jörg Gutzeit
Der Park kommt in die Stadt

Die Innenstadt wird „radikal begrünt“: Willkommensfest für neue Bäume

Die Vorbereitungen für die nächste große Innenstadt-Baustelle laufen auf Hochtouren. Ein Holländer spielt eine zentrale Rolle bei der Begrünung der Fußgängerzone. Allerdings nicht als Gärtner.

Für Ruud Reutelingsperger steht fest: „Die Ewaldstraße in der Fußgängerzone ist eine der schrecklichsten Straßen in ganz Herten.“ Kaum Grün, kaum Schatten, stattdessen nur ein wilder Pflastermix, gerade bei den aktuellen Saunatemperaturen sei die Hitze dort kaum auszuhalten. „Das ist nicht lebenswert. Kein Wunder, dass es an dieser Stelle so viele Leerstände gibt“, sagt der Holländer. Der Künstler aus Rotterdam spielt zurzeit eine zentrale Rolle für den geplanten Umbau der trostlosen Innenstadt. Sein Plan: In die radikale Begrünung der Ewaldstraße sollen Anwohner und andere Hertener Bürgerinnen und Bürger eng eingebunden werden.

Anwohner müssen ein Jahr mit Staub und Baulärm leben

Erinnerungen und Erzählungen der Bürger werden zu Pflasterbildern

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Geboren im Münsterland, nach dem Studium privat in Haltern am See hängen geblieben und seit 30 Jahren beruflich in Recklinghausen zu Hause. Trommelt dort mit Leidenschaft für Kultur- und Bildungsthemen. Liebt aber auch alle anderen Geschichten des Lebens und erzählt gerne von Menschen: was sie bewegt, was sie ärgert, wofür sie brennen… Nach Feierabend entweder volle Pulle auf dem Spinningrad, mit angezogener Handbremse auf der Yogamatte, mit Freunden in der Natur oder in den wärmeren Gefilden der Welt unterwegs.
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