Kostenloser Kompost für die Hertener

„Gärtners Gold“ wird am Wertstoffhof ausgegeben

Das freut die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner in Herten: Der Zentrale Betriebshof Herten (ZBH) gibt wieder kostenfrei Kompost ab. Am Samstag kann „Gärtners Gold“ abgeholt werden.
Bürgerinnen und Bürger erhalten am Samstag, 25. September, kostenlos Kompost am ZBH. © Stadt Herten

Der Zentrale Betriebshof Herten (ZBH) gibt auch in diesem Jahr wieder kostenfrei Kompost an Hertener Bürgerinnen und Bürger ab. Die Ausgabe erfolgt am Samstag, 25. September, von 8 bis 14 Uhr auf dem Betriebsgelände des ZBH (Zum Bauhof 5). Bürgerinnen und Bürger müssen einen entsprechenden Behälter und eine eigene Schaufel mitbringen. Eine Ausgabe an anderen Tagen ist nicht möglich.

„Das Sortieren von Abfällen, insbesondere das Sammeln von Bioabfällen, hat sich gelohnt, denn aus einem Kilogramm Bioabfall wird ein halbes Kilo fruchtbare Komposterde“, erklärt Abfallberaterin Christiane Ruckriegel vom ZBH. „In Herten wurden im vergangenen Jahr ca. 5609 Tonnen Bioabfälle gesammelt, das entspricht einer Menge von 2504 Tonnen Komposterde. Ein beachtliches Ergebnis!“

Hertener Bioabfälle werden in Gescher kompostiert

Der hochwertige Kompost trägt das RAL Gütezeichen Kompost und stammt direkt aus dem Kompostwerk in Gescher, wo alle in Herten gesammelten Bioabfälle kompostiert werden. Der Einsatz von Komposterde zum Düngen im Garten ist von großem Nutzen: Er versorgt die Pflanzen mit allen notwendigen Nährstoffen und macht sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlingsbefall. Gleichzeitig sorgt er für eine gute Bodendurchlüftung sowie Bodenlockerung und verbessert die Bodenstruktur. Dadurch ist Kompost umweltfreundlicher als Kunstdünger.

Kombination aus Haufen und Tonne

Für diejenigen, die im eigenen Garten Kompost erzeugen möchten, empfiehlt Christiane Ruckriegel eine Kombination aus einem eigenen Komposthaufen im Garten und der Biotonne. „Hierzu gibt es sogenannte Wurmkisten oder Schnellkomposter, die ohne Probleme im Keller oder sogar in der Küche mit Bioabfällen befüllt werden können.“ Es gilt aber auch einige Dinge zu beachten. „Einige Stoffe bereiten im Komposthaufen Probleme. Gekochte Essensreste, Fleisch- oder Knochenabfälle locken beispielsweise Ratten an, große Mengen an Grasschnitt führen schnell zu Fäulnisprozessen“, erklärt Ruckriegel.

Ratgeber vom Umweltbundesamt

Viele Informationen zum Thema „Eigenkompostierung“ hat das Umweltbundesamt in dem Ratgeber „Kompostfibel: Richtig kompostieren – Tipps und Hinweise“ zusammengestellt. Die Kompostfibel gibt Tipps und Handlungsempfehlungen zum Do-it-yourself-Kompost im Garten. Hier werden nicht nur praktische Hinweise zum Aufbau oder Neugestaltung eines Komposthaufens vermittelt, sondern auch die rechtlichen Hintergründe beleuchtet. Interessierte erhalten die Kompostfibel bei der Abfallberatung des ZBH. Unter www.umweltbundesamt.de/publikationen/kompostfibel wird sie zudem als Download angeboten.

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