Unfall auf der A43

Tragischer Tod in Haltern auf der Autobahn, Ursache geklärt

An seinem Geburtstag fuhr ein 65-Jähriger in seinen Tod. Während der Heimfahrt nach Recklinghausen über die A 43 klagte er plötzlich über Unwohlsein, wenige Sekunden später war er tot.
Unerwartete Gesundheitsprobleme führten zu dem Unfall auf der Autobahn 43 in Höhe des Annabergs. © Benjamin Glöckner

Der Unfall auf der Autobahn 43 in Höhe der Anschlussstelle Haltern-Annaberg am 9. September erschütterte selbst Polizei und Rettungskräfte. Ein Autofahrer aus Recklinghausen starb genau an seinem 65. Geburtstag.

Gegen 16.50 Uhr fuhr er mit seiner Ehefrau (60) auf der A 43 Richtung Wuppertal. In Höhe der Anschlussstelle Haltern (Annaberg) klagte er gegenüber seiner Ehefrau plötzlich über Unwohlsein und sackte zusammen. Der Kleinwagen schleuderte in die Mittelleitplanke. Nachfolgende Pkw und Lkw reagierten blitzschnell, sodass der Unfall keine weiteren Ausmaße annahm.

Staatsanwaltschaft: Es war ein medizinischer Notfall

Trotz sofortiger Erstversorgung und Einsatzes eines Notarztes konnte nur der Tod festgestellt werden. Der Rettungswagen brachte die Beifahrerin, die Ehefrau des 65-Jährigen, leicht verletzt ins Krankenhaus. Sie wurde von einem Notfallseelsorger betreut. Die Unfallstelle war bis 18.40 Uhr gesperrt.

Weitere Ermittlungen zur Todesursache wurden beim Polizeipräsidium Recklinghausen geführt. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass ein Fremdverschulden auszuschließen ist. Es habe sich um einen medizinischen Notfall gehandelt.

Der Abend in Datteln

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt