Netzwerk Ukrainehilfe: Pfarrei richtet für Gastgeber Telefon-Hotline ein

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Die Pfarrei St. Sixtus (hier ein Symbolbild) richtet eine Hotline ein, an die sich Gastgeber von Geflüchteten mit ihren Fragen wenden können. © picture alliance / dpa
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In Haltern hat sich ein Netzwerk gegründet, das Menschen aus der Ukraine nach ihrer Flucht Hilfe anbietet. Beteiligt sind unter anderem der Asylkreis, die Bürgerstiftung, der Caritasverband, die Kirchengemeinden, das Netzwerk Brücken bauen, der Verein Vitus und weitere Initiativen.

Aber auch Gastgeber fühlen sich zuweilen überfordert oder brauchen Auskünfte und Unterstützung. Die Pfarrei St. Sixtus bietet deshalb für sie einen besonderen Dienst an: Sie richtet ab dem 4. April eine Telefon-Hotline ein. Unter der Rufnummer 02364 9236109 ist von 9 bis 11 Uhr immer ein Ansprechpartner erreichbar.

Geschulte Experten nehmen sich der Fragen an

Cäcilia Scholten hat die Konzeption entwickelt. Als Theologin, Psychologin, Organisationsentwicklerin und Supervisorin arbeitet sie seit Anfang des Jahres in verschiedenen Feldern der Pastoral und in der Entwicklung der Pfarrei mit.

Im Wechsel sitzen aktuell sechs Ansprechpartner am Telefon, während sechs weitere Helferinnen und Helfer im Hintergrund arbeiten. Die Schulleiterin, die Psychologin, der Arzt, die Sonderpädagogin oder der Telefonseelsorger führen mit ihren Berater-Kompetenzen die Gespräche, die anderen organisieren je nach Bedarf Transporte, Fahrdienste, besuchen Familien und vieles mehr. „Wir sind noch kein festes Team, wer mitmachen möchte, kann sich gern melden“, lädt Cäcilia Scholten zu diesem ehrenamtlichen Engagement ein.

Grundsätzlich wolle man Gastgebern und Helfern aller nach Haltern Geflüchteten Unterstützung anbieten. Es werden keine Unterschiede gemacht, betont Cäcilia Scholten.