„Weit über die Stadtgrenzen hinaus“: Zwei Dortmunder Konzert-Locations ausgezeichnet

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Archivbild von einem Konzert aus dem Subrosa
Zwei Preise für die innovativsten Spielstätten wurden in der Dortmunder Nordstadt verliehen. Hier ein Archivbild von einem Konzert aus dem Subrosa © Schaper
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Zwei Dortmunder Konzert-Locations sind jetzt vom Kulturbüro der Stadt ausgezeichnet worden – als beste und innovativste Musik-Spielstätten.

Die Rede ist vom „JunkYard“ an der Bornstraße und dem „Subrosa“ an der Gneisenaustraße. Das Kulturbüro Dortmund vergebe die Spielstätten-Preise alle zwei Jahre zusammen mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 15.000 Euro, heißt es in einer Pressemitteilung. Gefördert werde das Programm von „Dortmund.Macht.Lauter“.

Kulturdezernent Jörg Stüdemann (rechts) überreicht den „Best Support“-Preis an Simon Grimm, Betreiber des Subrosa
Kulturdezernent Jörg Stüdemann (rechts) überreicht den „Best Support“-Preis an Simon Grimm, Betreiber des Subrosa © Schaper

Der „JunkYard“ erhielt den Preis „Dortmund Live“ als beste Spielstätte – der mit 10.000 Euro dotiert ist. Der JunkYard falle auf „mit seinem hochwertigen und qualitativ guten Programm“, begründete die Jury – er strahle damit „weit über die Stadtgrenzen hinaus“.

Das „Subrosa“ bekam den Sonderpreis „Best Support“ für die Nachwuchsförderung – und erhielt damit 5.000 Euro Preisgeld. Das Subrosa habe in den vergangenen 30 Jahren vielen Talente eine Bühne gegeben, die später ihren Weg in die Musikbranche schafften, hieß es in der Begründung.

Chris Brosky (links außen) erhielt mit seinem Team den „Dortmund Live“-Preis für den JunkYard als beste Spielstätte. Es gratulierten: Kulturdezernent Jörg Stüdemann (3. V. re.), Hendrikje Spengler (2. v. re., Leiterin Kulturbüro) und Dietmar Stahlschmidt (rechts, Kulturbüro).
Chris Brosky (links außen) erhielt mit seinem Team den „Dortmund Live“-Preis für den JunkYard als beste Spielstätte. Es gratulierten: Kulturdezernent Jörg Stüdemann (3. v. re.), Hendrikje Spengler (2. v. re., Leiterin Kulturbüro) und Dietmar Stahlschmidt (rechts, Kulturbüro). © Schaper

„Mit den beiden Preisen würdigen wir das Engagement besonders der kleineren und mittleren Clubs und Spielstätten für eine lebendige Clubkultur in Dortmund“, sagte Hendrikje Spengler, Leiterin des Kulturbüros.

Die Vergabe war der Abschluss der großen Konferenz der Clubkultur und des Nachtlebens „Stadt nach Acht“.