Mann tot aus dem Kanal geborgen - Feuerwehrtaucher stundenlang im Einsatz

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Die Feuerwehr sucht nach einer Person im Kanal im Bereich des Hafens. © Sebastian Reith
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Im nördlichen Bereich des Dortmunder Hafens und dem dort anschließenden Dortmund-Ems-Kanal hat die Feuerwehr am Montagabend ab etwa 18.15 Uhr nach einem Mann im Wasser gesucht. Eine Angehörige hatte eine vermisste männliche Person im Kanal nördlich des Petroleumhafens gemeldet.

Gegen 21.30 Uhr teilte die Feuerwehr mit, dass die gesuchte Person gefunden worden sei. Leider habe nur noch der Tod festgestellt werden können.

Zahlreiche Spezialkräfte im Einsatz

Zunächst sei von Feuerwehrtauchern die Stelle abgesucht worden, an der die Person zuletzt gesehen worden sei. Das Löschboot der Feuerwehr sei an der Suche beteiligt gewesen. Ein Hubschrauber der Polizei habe die Umgebung bis etwa 19.30 Uhr aus der Luft abgesucht. Aus Ahaus sei eine Hundestaffel angefordert worden, die die Suche unterstützten sollte.

Im Bereich des Ruderclubs am Kanal sei schließlich ein verdächtiger Punkt festgestellt worden. Dort sei die gesuchte Person jedoch nicht gefunden worden. Daraufhin haben die Einsatzkräfte die Suche laut der Feuerwehr am letzten bekannten Aufenthaltsort der Person fortgesetzt.

Gegen 20.45 Uhr haben Feuerwehrtaucher die gesuchte Person am Grund des Kanals gefunden. Nach der Bergung sei von einem Notarzt der Tod festgestellt worden.

Die Taucher der Feuerwehr waren stundenlang im Einsatz.
Die Taucher der Feuerwehr waren stundenlang im Einsatz. © Helmut Kaczmarek

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Im Einsatz befanden sich laut der Feuerwehr der Löschzug 1 und Löschzug 2 mit Taucher, Rettungsboot und Löschboot, die freiwillige Feuerwehr mit einer Drohne sowie zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und zwei Rettungswagen und der Einsatzführungsdienst, mit insgesamt etwa 40 Einsatzkräfte.

Die weiteren Hintergründe des Vorfalls sind am Abend noch unklar. Die Polizei Dortmund nimmt Ermittlungen auf.