Protest-Aktion am Mittwoch

Kita-Warnstreik: Demo mit 1500 Teilnehmern zieht über Dortmunds Wall

Die wichtigste Straße der Dortmunder City wird am Mittwochvormittag teilweise lahmgelegt: Rund 1500 Kita-Erzieherinnen und -Erzieher wollen in einer Demo einmal um den Wall laufen.
Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und mehr Lohn. © Oliver Schaper (Archiv)

Nachdem am 22. März die zweite Tarifverhandlungsrunde für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst gescheitert ist, ruft die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch (30. März) erneut zu einem Warnstreik in Dortmund auf.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 330.000 Beschäftigten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und finanzielle Anerkennung der Arbeit.

Rund 1500 Teilnehmende bei Verdi-Streik erwartet

Nach Angaben von Verdi soll der Protest mit etwa 1500 Teilnehmenden am Mittwochmorgen in der Dortmunder Innenstadt stattfinden. Ab 8 Uhr sammeln sich die Streikenden am Platz der Alten Synagoge vor der Oper, um 9 Uhr soll es eine Kundgebung geben.

Um 9.30 Uhr will der Protestzug dann über den Hiltropwall einmal um den Wallring laufen. Die Versammlung soll mit einer Abschlusskundgebung wieder am Platz der Alten Synagoge um 12 Uhr beendet werden.

Laut Polizei wird der Bereich, in dem sich der Protestzug bewegt, punktuell gesperrt. Deshalb wird es voraussichtlich ab 8 Uhr im Stadtgebiet auch zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Verdi ruft konkret die Dortmunder Beschäftigten der Stadt Dortmund im Jugendamt, Gesundheitsamt und Fabido-Kitas sowie des Sozialdienstes und Wohnverbund beim LWL Dortmund zum Streik auf.

Der Abend in Datteln

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.