Pfarrer Olaf Kaiser (l.) ist Vorsitzender des Ethikkomitees am St.-Johannes-Hospital in Dortmund zusammen mit Oberarzt und Intensivmediziner Thomas Wirriger (r.) hat er Einblicke in ein mögliches Triage-Szenario gegeben.
Pfarrer Olaf Kaiser (l.) ist Vorsitzender des Ethikkomitees am St.-Johannes-Hospital in Dortmund zusammen mit Oberarzt und Intensivmediziner Thomas Wirriger (r.) hat er Einblicke in ein mögliches Triage-Szenario gegeben. © St.-Johannes-Hospital
Coronavirus

„Impfstatus würde keine Rolle spielen“ – Welche Folgen hätte eine Triage?

Die Triage ist das Worst-Case-Szenario der Pandemie, das potentielle Ergebnis einer Überlastung der Krankenhäuser. Nur: Wie würde sie konkret aussehen? Ein Dortmunder Krankenhaus zeigt es uns auf.

Wer sich die Frage stellt, warum sich unsere Gesellschaft seit fast zwei Jahren Infektionsschutzauflagen unterwirft, kommt oft auf eine Antwort: um das letzte Sicherheitsnetz des Gesundheitssystems, die maximalversorgenden Krankenhäuser, nicht zu überspannen. Wovor schützen wir uns da eigentlich?

Zu viele Patienten oder zu wenig Personal

Absagen von Eingriffen und Verlegung von Intensivpatienten

Voraussichtlicher Behandlungserfolg ist entscheidend

Mehraugenprinzip und fortlaufende Überprüfung

Entscheidungen, die das Gewissen erschüttern können

„Ich war schon mal nervöser“

Über den Autor
Redakteur
Geboren in Dortmund. Als Journalist gearbeitet in Köln, Hamburg und Brüssel - und jetzt wieder in Dortmund. Immer mit dem Ziel, Zusammenhänge verständlich zu machen, aus der Überzeugung heraus, dass die Welt nicht einfacher wird, wenn man sie einfacher darstellt.
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