Eichenprozessionsspinner

Gefährliche Raupen wieder aufgetaucht – Das ist jetzt wichtig zu wissen

Brennhaare reizen Augen und Atemwege: Die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners sind auch in diesem Jahr wieder in Dortmund aufgetaucht. So können Bürger die Raupen melden.
Eichenprozessionsspinner sind am Stamm einer Eiche zu sehen. © picture alliance/dpa

Die Stadt Dortmund meldet die ersten Sichtungen von Eichenprozessionsspinnern in verschiedenen Gebieten von Dortmund. Hierbei wird zur Vorsicht aufgerufen, denn die kleinen Insekten werden in ihrem dritten Larvenstadium auffällig und auch am gefährlichsten: Die kleinen Brennhaare des Insektes können sich schnell im Wind lösen und die Haut, Augen oder Atemwege reizen, wenn ein Mensch mit ihnen in Berührung kommt.

Auch wenn der aktuelle Befall in diesem Jahr laut Pressemitteilung geringer ist als in den Vorjahren, ist noch nicht abzusehen, wie sich die Verbreitung des Eichenprozessionsspinners in den nächsten Monaten entwickeln wird.

Dem Grünflächenamt der Stadt Dortmund will die Situation möglichst schnell unter Kontrolle kriegen, heißt es in einer Pressemitteilung,. Besonders vor dem Hintergrund der Pandemie. Denn die Menschen seien seit Corona vermehrt in der Natur unterwegs.

Deswegen sei es ein wichtiges Ziel, im Rahmen der Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner möglichst wenig beliebte Grün- und Parkanlagen abzusperren.

Verwechslungsgefahr mit Gespinstmotten

Auch wenn der Eichenprozessionsspinner in jedem Sommer ein fester Bestandteil von Dortmund ist, existiert laut dem Presseamt der Stadt Dortmund nach wie vor Verwechslungsgefahr. Sehr häufig werden die Eichenprozessionsspinner vor allem mit Gespinstmotten verwechselt. Diese sind allerdings vollkommen harmlos für den Menschen.

Hilfreich ist hierbei besonders ein Blick auf die Baumart, an der sich das Insekt befindet. Denn der Eichenprozessionsspinner befindet sich fast ausschließlich an Eichen, wie der Name bereits verrät. Laut der Stadt ist der Rückschluss „keine Eiche gleich keine Gefahr“ fast immer zulässig.

So können befallene Orte gemeldet werden

Die Stadt ruft hierbei die Bürger verstärkt zur Zusammenarbeit auf, um möglichst viele Orte in Dortmund ausfindig zu machen, die von Eichenprozessionsspinnern befallen wurden. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, um befallene Orte zu melden.

Erstens besteht die Möglichkeit, unter dem Link www.dortmund.de/raupenmelder in einem Kontaktformular Angaben zu machen, an welchen Orten die Eichenprozessionsspinner gefunden wurden. Auch können Nutzende zusätzlich Fotos hochladen. Dazu verfügt es über ein Prioritätssystem, welches gutbesuchten Orten wie einem Spielplatz oder einer Schule eine hohe Priorität zuschreibt.

Alternativ können befallene Standorte unter der E-Mail-Adresse raupenmelder@dortmund.de oder unter der Raupenmelder-Telefon-Hotline gemeldet werden. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0231/50-16320 erreichbar.

Der Abend in Datteln

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.