Mit 15 Jahren war Murtaza Karaoglu 1964 aus der Türkei nach Dortmund gekommen. Er gehörte zu den „Gastarbeitern" der ersten Stunde. Seine Ausbildung im Steinkohlenbergbau absolvierte auf der Zeche Hansa in Huckarde. Später wechselte er zur Zeche Haus Aden in Bergkamen, wo er in den 80er-Jahren Fahrsteiger wurde. © Privat
60 Jahre Anwerbeabkommen

Die ersten „Gastarbeiter“ in Dortmund: „Wahrscheinlich habe ich geheult“

Vor 60 Jahren wurde das Anwerbeabkommen mit der Türkei geschlossen. Dann kamen die ersten „Gastarbeiter“ nach Dortmund. Darunter war auch der damals 15-jährige Murtaza Karaoglu.

Es war ein trüber und kalter Tage Ende November. Murtaza Karaoglu war noch ein Kind. Mit gerade mal 15 Jahren stand er an diesem ungemütlichen Herbsttag des Jahres 1964 einsam und verlassen am Dortmunder Hauptbahnhof.

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Über den Autor
Redaktion Dortmund
Nach mehreren Stationen in Redaktionen rund um Dortmund bin ich seit dem 1. Juni 2015 in der Stadtredaktion Dortmund tätig. Als gebürtigem Dortmunder liegt mir die Stadt am Herzen. Hier interessieren mich nicht nur der Fußball, sondern auch die Kultur und die Wirtschaft. Seit dem 1. April 2020 arbeite ich in der Stadtredaktion als Wirtschaftsredakteur. In meiner Freizeit treibe ich gern Sport: Laufen, Mountainbike-Fahren, Tischtennis, Badminton. Außerdem bin ich Jazz-Fan, höre aber gerne auch Rockmusik (Springsteen, Clapton, Santana etc.).
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