Corona-Pandemie

Bald soll es keine Lolli-Tests in Dortmunder Kitas mehr geben

Schulen und Kitas waren lange Zeit ein Hotspot bei der Ausbreitung der Corona-Omikron-Variante. Jetzt hat sich die Lage beruhigt. Und das hat Folgen für die Corona-Tests in Dortmunds Kitas.
Kinder und Jugendliche führen noch immer die Spitze der Coronainfektionen an. Doch in Dortmund sollen Lolli-PCR-Tests jetzt abgeschafft werden. © dpa

In vielen Bereich werden die Corona-Schutzregeln gelockert. Bald auch in den Dortmunder Kitas: Ab dem 14. März soll es dort keine Lolli-PCR-Tests mehr geben. Das beschloss der städtische Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung am Dienstag (8.3.).

Die Stadt Dortmund war mit dem Angebot flächendeckender Lolli-PCR-Tests in den Kitas weit über die Vorgaben des Landes hinausgegangen, auch wenn die Häufigkeit der Tests mit Blick auf die begrenzten Laborkapazitäten zur Auswertung zuletzt reduziert worden war.

„Nach intensiver Lagebetrachtung mit dem Gesundheitsamt schlagen wir jetzt vor, zum 14. März die PCR-Lolli-Testungen in Kindertageseinrichtungen einzustellen“, erklärt Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger. Die Träger seien entsprechend informiert worden, ein Elternbrief vorbereitet.

Die Dezernentin verspricht sich davon eine Entlastung der Kitas, weil die bisherige Kombination aus Pool- und Einzeltestung sehr aufwändig gewesen sei.

Getestet werden soll in den Kitas aber weiterhin: Übernommen wird jetzt das Angebot des Landes mit Antigen-Schnelltests. Die dafür notwendige Anzahl an Antigen-Schnelltests stelle das Land allen Dortmunder Kitas zur Verfügung, kündigt die Stadt an.

Sollte es in nächster Zeit gravierende Veränderungen in der Pandemielage geben, müsste die Entscheidung überprüft werden, sagte Daniela Schneckenburger.

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