500 Veranstaltungen, aber welche besuchen? – Drei Tipps für die Dortmunder Museumsnacht

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Ein Fest für die Augen: Das Dortmunder U dient als Ort für ein spektakuläres 3D-Videomapping.
Ein Fest für die Augen: Das Dortmunder U dient als Ort für ein spektakuläres 3D-Videomapping. © Rupert Warren
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500 Veranstaltungen an rund 40 Spielstätten: Das sind die Zahlen zur mittlerweile 22. DEW21-Museumsnacht am 17. September. Nach zwei Jahren der Corona-Einschränkungen können sich Besucher wieder auf das altbewährte Format freuen.

Das bedeutet, dass sie mit einem Ticket wieder einen Tag (bzw. Abend) lang alle Veranstaltungsorte und Veranstaltungen besuchen können. Dabei erwartet die Gäste ein üppiges Programm aus Führungen, Rundgängen, Shows und Mitmach-Aktionen. Alle Infos zu den Spielstätten und zum Programm finden Sie unter www.dortmund.de/museumsnacht. Hier gibt es auch Tickets.

Alles zu sehen, ist natürlich nicht möglich. Als kleine Entscheidungshilfe haben wir hier drei Highlights für Sie herausgesucht:

1) Friedensplatz als Showbühne: Finnischer Pop-Star tritt auf

Es gehört zur Tradition der Museumsnacht, dass sich zum Abschluss der Friedensplatz zur Showbühne verwandelt. Obgleich das alljährliche Feuerwerk diesmal ausfällt, können sich die Besucher auf ein abendliches Highlight freuen: Denn der finnische Pop-Star ALMA gibt ab 21 Uhr ein Open-Air-Konzert vor dem Rathaus.

Die Sängerin und Songwriterin ist nicht nur bekannt für ihr neongelbes Haar, sondern für die Hits, mit denen die 26-Jährige zuletzt durchstartete: mit Songs über Frauenrechte, Sexualität, Depressionen oder Drogenkonsum. Wer im Anschluss weiterhin Musik hören will, kommt ebenso vor Ort auf seine Kosten: Denn dann legt Julian Sokolowski aka DJ JUF-X, ein bekannter Lokalmatador aus Dortmunder Clubs,auf.

2) Spektakuläre Videoshow am U

Wer es dagegen ruhiger mag, könnte sich zwischen 21 und 24 Uhr vor dem Dortmunder U Turm einfinden: Dort präsentiert das storyLab kiu sein spektakuläres wie auch innovatives Fassaden-Projektionsmapping, bei dem Sequenzen an die Fassade des Dortmunder Wahrzeichens projiziert werden.

Das Forschungs- und Präsentationszentrum tüftelt bereits seit Jahren in den Bereichen Virtual Reality, Augmented Reality und anderen so genannten immersiven Ästhetiken, um neue Erzählformen zu erproben. Wie diese aussehen, können Besucher nun vor Ort erleben.

2) Stadtführung „Dortmund im Nationalsozialismus“:

Unser dritter Tipp richtet sich an Geschichtsinteressierte und solche, die es werden wollen: Wer sein Geschichtswissen erweitern will, kann bei der Steinwache vorbeischauen. Die heutige Mahn- und Gedenkstätte nutzte die Gestapo zwischen 1933 und 1945 als Gefängnis für politische Gefangene.

Vor Ort gibt es an dem Tag nicht nur die stündliche Möglichkeit, an der Führung durch das Haus teilzunehmen. Um 18 Uhr startet hier die 90-minütige Stadtführung „Dortmund im Nationalsozialismus“.