Zwischenbilanz der 2G-Kontrollen

500.000 Weihnachtsmarkt-Kontrollen – wie viele hatten keinen 2G-Nachweis?

Die Veranstalter der Weihnachtsstadt ziehen eine Zwischenbilanz der Corona-Kontrollen: Wie viele Menschen wurden überprüft, wie viele Bußgelder ausgesprochen?
Genesen oder geimpft? Weihnachtsmarktbesucher in Dortmund müssen einen entsprechenden Nachweis vorlegen - für ihn gibt es dann täglich wechselnde Bändchen. © Stephan Schütze (Archivbild)

Seit drei Wochen kontrollieren die Veranstalter des Weihnachtsmarktes, ob die Besucher genesen oder geimpft sind. Im Falle eines Aufenthalts ohne 2G-Nachweis drohen Geldstrafen.

Da sich die Dortmunder Weihnachtsstadt rund um den Hansamarkt über weite Teile der City erstreckt, setzen die Veranstalter auf eine Lösung mit sichtbaren 2G-Armbändchen. Damit soll der zeitliche Aufwand der Kontrollen begrenzt werden.

Mindestens 492.693 Besucher kontrolliert

Der kommunale Ordnungsdienst unterstützt durch Patrouillen die Kontrollen. „Bei einem Bußgeld von 250 Euro überlegen sich viele, ob ein Besuch ohne Immunschutz eine kluge Entscheidung ist“, erläutert Fabio Knust, Pressereferent der Dortmunder Weihnachtsstadt, das Kontrollkonzept.

Seit der Eröffnung der Weihnachtsstadt wurden laut Angaben der Veranstalter mindestens 492.693 Besucher auf einen 2G-Nachweis überprüft. „Dies ergibt sich aus der Anzahl an Armbändern, die von den Veranstaltern und dem Kommunalen Ordnungsdienst herausgegeben wurden“, so Knust.

So viele Bußgelder wurden ausgesprochen

Im Rahmen dieser Kontrollen sprachen die Beamten gegen 75 Personen Bußgelder aus. „Das entspricht einer Beanstandungsquote von unter einem halben Prozent“, sagt Knust. Aufgrund mehrfacher Ansprachen liege die Anzahl der tatsächlichen Kontrollen höher als die Ausgabe der Armbändchen.

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