Klimawandel

13.000 neue Bäume für Dortmunds Stadtwald – von besser geeigneten Arten

Die Stadt Dortmund will 13.000 neue Bäume im Stadtwald pflanzen. Wichtig dabei: dass es solche von besser geeigneten Arten sind. Nicht dass es so endet wie bei den vorherigen Bäumen.
Wie hier im Rahmer Wald, soll nun eine Bepflanzung im Stadtwald im Dortmunder Süden stattfinden. © Schütze (Archiv)

Die städtische Forstverwaltung pflanzt in den nächsten Wochen 13.000 neue Bäume im Stadtwald zur Verjüngung des Dortmunder Stadtwaldes.

Waldumbau im Dortmunder Süden

Infolge von Stürmen, Dürre und Insektenschäden sind in den letzten drei Jahren viele Bäume im Stadtwald abgestorben. Dem möchte die Stadt Dortmund entgegenwirken und pflanzt tausende neue Bäume.

Die Forstwirtinnen und Forstwirte der Stadt Dortmund pflanzen deshalb auf acht Einzelflächen 7.100 Buchen, 3.750 Douglasien, 1.600 Küstentannen und 550 Erlen dort, wo beispielsweise zuvor standortheimische Fichten standen. Diese Vorgehensweise sorgt für Mischwälder, die dem Klimawandel Stand halten können.

Weitere Arbeiten in anderen Waldgebiete geplant

Eine Waldverjüngung durch Pflanzung wird dann notwendig, wenn eine natürliche Verjüngung einmal nicht möglich ist, weil etwa nicht genügend Samen gebildet werden. Gepflanzt werden muss auch dann, wenn die Altbäume den aktuellen und erwarteten Standortverhältnissen nicht entsprechen, zum Beispiel bei alten Fichtenbeständen.

Die jetzt begonnenen Pflanzarbeiten erstrecken sich über fast alle größeren Waldgebiete im Süden der Stadt. Weitere Waldgebiete folgen nach derzeitiger Planung der Stadt Dortmund im Jahr 2022 und 2023.

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