Jahresrückblick 2021

Die größten Dramen des Jahres in Dorsten

Ein Feuer in einem Großgaragen-Komplex im Stadtsfeld verursachte einen Millionenschaden. Anderswo konnte im Jahr 2021 aber auch Schlimmeres verhindert werden, weil Zeugen schnell reagieren.
Im März brannten 32 XXL-Garagen im Stadtsfeld. Es entstand Schaden in Millionenhöhe.
Im März brannten 32 XXL-Garagen im Stadtsfeld. Es entstand Schaden in Millionenhöhe. © Guido Bludau (A)

Sie sind zur Stelle, wenn es brennt, aber manchmal können auch die schnellsten Feuerwehrleute nicht mehr viel tun. Die mehr als 30 XXL-Garagen, die im März im Stadtsfeld brannten, waren samt Inhalt nicht mehr zu retten. Der Schaden ging in die Millionen. In den Garagen befanden sich Wohnmobile, Möbel und auch ein seltener Oldtimer. Der 56er Thunderbird von Michael Gudella verbrannte vor den Augen seines Besitzers.

Vergleichsweise gering war der Schaden nach einem Brand im Autohaus Tiemeyer am Duvenkamp im Januar. Das ist auch einer aufmerksamen Nachbarin zu verdanken. Lotte Weber wurde stutzig, als sie Geräusche und einen merkwürdigen Geruch aus dem Verkaufsraum unter ihrer Wohnung bemerkte, in dem zahlreiche Neuwagen standen. Sie ging ins Freie, sah den dichten Rauch in dem Raum und alarmierte die Feuerwehr.

Im gleichen Monat spielte sich ein Drama an der Lippe ab. Angler alarmierten die Feuer, nachdem sie einen hilflosen Mann im Fluss entdeckt hatten. Als die Rettungskräfte eintrafen, trieb der Mann bewusstlos im eiskalten Wasser. Zwei Feuerwehrmänner zogen ihn lebend heraus.

Im Mai verendete ein Rehkitz in einem Garten in Dorsten. Menschen hatten das vermeintlich hilflose Tier im Wald entdeckt und fälschlicherweise angenommen, dass es im Garten Gras fressen würde. Wie sich herausstellte, war das nicht die einzige Tragödie, die sich damals im Wald abspielte.

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