Erster Platz

Umweltfreundliche Hallen-Sanierung: Tennisgemeinschaft Datteln erhält Klimaschutzpreis

Klimaschutzprojekte zeigen auch im kleinen Wirkung. Deshalb gibt es auch den Dattelner Klimaschutzpreis, der jetzt wieder übergeben wurde.
Helmut Walter (4.v.r.) hat für die TG Datteln die Urkunde für den 1. Platz beim Klimaschutzwettbewerb 2021 entgegengenommen. Den 2. Platz bekam die Dattelnerin Karin Schwarz (4.v.l.). Unser Bild zeigt sie mit Dirk Wißel (Westenergie, l.), Jasmin König (2.v.l.) Theodor Beckmann (3.v.l.), Bürgermeister André Dora, Stefanie Pfitzmann und Dr. Falco Böhlje (v.r.). © Martin Pyplatz

Mit dem Projekt „Energetische Sanierung der Tennishalle“ hat es der Tennisgemeinschaft Datteln auf den ersten Platz beim Dattelner Klimaschutzpreis 2021 geschafft, den das Unternehmen Westenergie zusammen mit der Stadt Datteln ausgelobt hat. Den zweiten Platz belegt die Dattelnerin Karin Schwarz. Der erste Platz ist mit einem Preisgeld von 1750 Euro dotiert, der zweite mit 750 Euro.

TG Datteln schnürt ein ordentliches Klima-Paket

Mit der energetischen Sanierungsmaßnahme hat der Verein um Vorstandsmitglied Helmut Walter ein ordentliches Paket geschnürt, um zukünftig einen wesentlich kleineren CO2-Fußabdruck bei der Nutzung der Tennishalle zu hinterlassen. Bei der Sanierung wurden nicht nur wesentlich umweltfreundlichere Materialien eingesetzt, das Augenmerk wurde auch auf zukünftige Generationen gerichtet.

Alte Verkleidungs- und Dämmmaterialien wurden durch ISO-Wand- und -Dachelemente ersetzt, insgesamt wurde eine Dachfläche von rund 1500 Quadratmetern neu eingedeckt. Die vorhandene Glasfassade wird durch zehnschichtige, witterungsbeständige Lichtelemente aus Polycarbonat ersetzt. Die Fertigstellung ist für Ende Mai 2022 geplant. Bereits im September dieses Jahres konnte der Bodenbelag in der Halle mit höherer Trittdämpfung und entsprechend höherem Dämmwert fertiggestellt werden – gerade rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison.

Eine Wohlfühloase für Insekten und Kleintiere

Nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ belegt Karin Schwarz den zweiten Platz beim Klimaschutzpreis. Mit Biodiversität-unterstützenden Blumen und Stauden verwandelte Karin Schwarz ihren Vorgarten in eine kleine Wohlfühl-Oase für Insekten und diverse andere Kleintiere. Ein so farbenfroher und optisch hervorstechender Vorgarten bietet nicht nur ein Zuhause und Nahrung für Insekten und Kleintiere, er liefert auch genügend Fläche zur Verdunstung und somit ein angenehmes „Klima“ an heißen Sommertagen.

„Umweltschutz fängt im Kleinen an, bei uns vor der Haustür, deshalb freue ich mich jedes Jahr über die Einsendungen, Ideen und Beiträge zum Klimaschutzpreis“, sagt Bürgermeister André Dora. „Es ist schön, dass wir dieses Engagement gemeinsam mit Westenergie würdigen und auszeichnen dürfen.“

Den Dattener Klimaschutzpreis gibt es seit 1995

Seit 1995 macht der Westenergie-Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt so auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Die Gewinner ermittelt eine Jury aus Vertretern der Stadt und von Westenergie. Voraussetzung: Das Projekt dient dem Allgemeinwohl. Und das Besondere: Keiner der Bewerber geht leer aus. Erhält ein Bewerber keine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis.

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