Comenius-Gymnasium Datteln

Schüler punkten mit sportlichen Ideen

Die Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wird am Comenius-Gymnasium zur Tradition. Bereits zum dritten Mal beteiligten sich Schüler des Dattelner Gymnasiums.
Malin Wahlers (v.l.n.r.), Monique Dickhöfer, Lia- Marie Nadler und Lehrerin Sarah Homann mit den Urkunden bzw. Auszeichnungen der Förderpreise. © Privat

Seit sechs Jahren nehmen Schüler des Dattelner Comenius-Gymnasiums im Zweijahresturnus am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil – stets mit Erfolg.

Förderpreis des Landes NRW für Dattelner Schülerinnen

Auch in diesem Jahr wurden Beiträge des Gymnasiums belohnt. Die Schülerinnen Monique Dickhöfer, Malin Mahlers und Lisa-Marie Nadler erhielten für ihre Arbeiten jeweils einen Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit ihren digital aufbereiteten Beiträgen „In guten wie in schlechten Zeiten. Die Geschichte des Traditionsvereins Spvgg. Erkenschwick“ und „Friedhelm Chmielewskis Einsatz im Judosport. Wie sieht ein Leben zwischen Jugendarbeit und Völkerverständigung aus?“ konnten die Schülerinnen unter 1349 bundesweit eingereichten Beiträgen zum Wettbewerbsthema „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ glänzen.

Insgesamt sechs Monate hatten die Schülerinnen seit September Zeit, um zu einem Thema mit lokalem oder familiärem Bezug zu forschen und die Ergebnisse anschaulich und kreativ zu präsentieren.

Podcast über die Spvgg. Erkenschwick

Malin Wahlers und Monique Dickhöfer entschieden sich für die facettenreiche Geschichte der Spvgg. Erkenschwick. Ihre Ergebnisse zum Einfluss der Geschichte auf den Verein und die Gesellschaft im letzten Jahrhundert haben sie in einem Podcast anschaulich dargestellt. Lisa-Marie Nadler stieß bei ihren Recherchen auf das Lebenswerk von Friedhelm Chmielewski, dem im Jahr 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Lebenswerk im Bereich des Judo-Sports verliehen wurde.

Beeindruckende Jugendbegegnungen

Die zahlreichen internationalen Jugendbegegnungen, die Chmielewski initiierte, beeindruckten die Schülerin aufgrund der völkerverständigenden Wirkung so sehr, dass sie Kontakt zu ihm aufnahm und seine Geschichte(n) aufarbeitete.

„Ich freue mich darüber, dass sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums für die Teilnahme am Wettbewerb begeistern lassen. Der eigentliche Gewinn geht ja auch über die Prämierung der Beiträge weit hinaus. Das entdeckende, forschende Lernen fördert das eigenverantwortliche Arbeiten enorm und eröffnet ein Bewusstsein für das eigene lokale Umfeld. Diese Blickwinkel können wir durch den ‚normalen‘ Unterricht nicht immer schaffen“, sagt Geschichtslehrerin Sarah Homann, die den Wettbewerb im dritten Durchgang als Tutorin betreut. Besonders hervorheben müsse man, so Homann, dass sich die Schülerinnen durch pandemiebedingte Rückschläge, z.B. Einschränkungen bei der Recherche, nicht aus der Ruhe haben bringen lassen. Sie hätten stets engagiert gearbeitet, seien bei der Sache geblieben und hätten kreative Lösungen für ihre Probleme gesucht.

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