Bertram Sobottka (77) steht an der Kanalbaustelle an der Elisabethstraße. Hier könnten doch Fernwärmeleitungen für sein Haus verlegt werden, meint er – für wenig Geld. © Fabian Hollenhorst
Große Sorgen um das Gas

Plötzlich ist Fernwärme heiß begehrt – Bertram Sobottka (77) hätte sie auch gern

Es ist kurios: In der Debatte um den Kohleausstieg und das Kraftwerk haben sich viele Dattelner Sorgen um „ihre“ Fernwärme gemacht. Jetzt freut sich halb Datteln über die „sichere“ Energie.

Die Vestische Kinder- und Jugendklinik, das St.-Vincenz-Krankenhaus, Altenheime, Kindergärten und auch die Kirchengemeinden oder zahlreiche Geschäftshäuser – sie alle müssen wie auch viele Dattelner Privathaushalte keine Sorgen haben, dass es im Winter kalt bleibt. Oder dass sie horrende Gas-Preise bezahlen müssen. Sie heizen mit Fernwärme, wie Ilona Flechtner, Sprecherin von „Uniper Wärme“ bestätigt. „Insbesondere Datteln hat ein ziemlich gutes Netz“, sagt sie – schließlich wird ein Großteil der Fernwärme ja auch am Kraftwerk Datteln 4 durch das Verbrennen zum einen von Kohle in der normalen Produktion und zum anderen von Öl in den Hilfskesseln produziert.

Fernwärme-Anschluss hätte Bertram Sobottka 12.000 Euro gekostet

Die Stadt Datteln macht Bürgern ohne Fernwärme Hoffnung

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Aufgewachsen in Recklinghausen, kennt Dorf- und Stadtleben, ist stets neugierig und seit 2018 in Datteln auf der Suche nach spannenden Geschichten. Zum Studieren nach Duisburg gezogen und den Weg zurück in seine Vest-Heimat gefunden. Handballer seitdem er laufen kann. Berichtet gerne kritisch über Politik und Stadtentwicklung - stets mit offenem Ohr für die Sorgen der Dattelner.
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