Sparkassen-Spende

Kleine Oase: Startschuss für das Projekt „Rollstuhl-Trampolin“

Claudia Klug, Vorsitzende des Fördervereins Kleine Oase e.V., hat große Pläne für die Kurzzeitpflegestätte am Hagemer Kirchweg: ein Trampolin für Rollstuhlfahrer.
Katrin Schild, Stefan Merten und Claudia Klug im Garten der Kleinen Oase. © Sebastian Balint

Claudia Klug hält es bei einem Treffen mit Dattelns Sparkassen-Chef Stefan Merten kaum auf dem Stuhl. Denn die Vorsitzende des Fördervereins Kleine Oase e.V. weiß ganz genau, in welches Projekt die Spende fließen soll, die Merten an diesem Tag überreicht. „Ich weiß ja nicht, ob Sie’s wussten“, leitet sie ihre Ansprache ein, „aber, es gibt Trampoline für Rollstuhlfahrer.“ Klug lässt den Satz einen kurzen Augenblick wirken und beobachtet den Sparkassen-Chef dabei ganz genau. Das verdutzte Gesicht Mertens scheint sie erwartet zu haben.

Denn kurz darauf prustet sie heraus, „wusste ich. Das kennt kaum einer. Aber das ist so toll und das will ich hier für unsere Kinder haben. So!“ Sie gibt Merten ein paar Sekunden Zeit, auf das Gesagte zu reagieren. Und der zieht die Augenbrauen hoch und will von Claudia Klug wissen, was denn ein solches Trampolin kosten würde. Und die druckst ein wenig herum. „Na ja, sicherlich so …“, sie schaut Katrin Schild, die Einrichtungsleiterin an, die ihr direkt gegenüber sitzt. „Wie viel war das noch mal?“ Katrin Schild überlegt kurz und antwortet: „Also so 7000 bis 8000 Euro kostet sowas schon.“

Vorsitzende spricht Sparkassen-Chef spontan an

Einsatz für Claudia Klug. „Und? Krieg ich die?“, fragt sie den Sparkassen-Chef ohne Umschweife. „Ich würde auch ein großes rotes S aufdrucken lassen.“ Stefan Merten kann sich ein Grinsen nicht verkneifen und antwortet höflich aber bestimmt: „Nein, das werden wir nicht so einfach hinbekommen. Aber ich will sehen, wie wir dabei helfen können, dass dieses Projekt realisiert werden kann und wie wir uns als Sparkasse daran beteiligen können. Aber die 500 Euro sind vielleicht schon mal ein Anfang auf dem Weg dahin.“

Claudia Klug und Katrin Schild nicken. „Auf jeden Fall“, sagt Klug. „Ganz ehrlich, ich bin so froh, dass Sie uns so spontan mit diesem Geld unterstützen“, richtet sich die Vorsitzende des Fördervereins an den Sparkassen-Chef. Denn spontan ist das richtige Wort an dieser Stelle. Claudia Klug und Stefan Merten waren sich vor Wochen bei einem offiziellen Anlass über den Weg gelaufen. Und Klug nutzte die Gunst der Stunde, den Sparkassen-Chef einfach mal „ganz frech anzuquatschen“, wie sie sagt. Und der konnte ihr auch direkt eine Summe von 500 Euro zusichern. Es sei noch etwas Geld aus dem PS-Zweckertrag, der Sparkassen-Lotterie verfügbar gewesen, sagt Merten.

Im Garten der Kleinen Oase wechselte dann schließlich der symbolische Scheck im Riesen-Format die Besitzer. Die darauf eingetragenen 500 Euro sollen der Startschuss für das Projekt Rollstuhl-Trampolin sein, da sind sich Claudia Klug und Katrin Schild einig.

Projekt Rollstuhl-Trampolin
  • Ein Rollstuhl-Trampolin besteht aus einer flexiblen Trampolin-Matte aus Gummilamellen, die mit dem Rollstuhl befahren werden kann. Auf dieser sind dann Schwingbewegungen möglich. Und das unabhängig vom Körpergewicht.
  • Wer die Kleine Oase bei diesem Vorhaben unterstützen möchte, wendet sich am besten direkt an Claudia Klug, Tel.: 558821.
  • Weitere Informationen sind auf der Homepage des Vereins www.pro-kleine-oase.de hinterlegt.
  • Auch direkte Spenden sind auf das Konto des Vereins möglich: Sparkasse Vest Datteln, IBAN DE59426501500000702241

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