Vestische

Keine Busfahrt mit OP-Maske: Dattelnerin muss draußen bleiben

Die Verwunderung einer Dattelnerin war groß, als sie in einen Linienbus der Vestischen einsteigen wollte. Denn mit ihrer OP-Maske wurde ihr eine Mitfahrt untersagt.
In einen Bus der Vestischen dürfen Fahrgäste aktuell nur mit einer FFP-2 oder einer vergleichbaren Maske einsteigen. © Archiv

Eine Frau aus Datteln staunte nicht schlecht, als ihr an der Haltestelle zwischen Westring und Redder Straße in Datteln der Einstieg in einen Linienbus der Vestischen verwehrt wurde. Mit ihrer OP-Maske muss sie draußen bleiben, machte der Busfahrer ihr deutlich. Davon hatte sie noch nicht gehört.

Seit dem 24. April gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske oder einer Maske mit vergleichbarem Standard (KN95/N95) in den Bussen der Vestischen. Das geht aus der Coronaschutzverordnung des Landes NRW hervor. „Und diese Pflicht bleibt auch unabhängig von den aktuellen Inzidenzwerten bestehen“, sagt Christoph van Bürk, Sprecher der Vestischen. „Wir haben darauf keinen Einfluss.“

Warum die Bürger in Geschäften oder bei Terminen im Rathaus eine OP-Maske tragen dürfen, in den Bussen der Vestischen aber nicht, dafür zeigen nicht alle Verständnis. Seit dem 23. April – als die Vestische diese Maßnahme öffentlich machte – sind laut van Bürk 23 Beschwerden zum Thema Maske eingegangen. Seit Pandemie-Beginn liegt die Zahl bei 290 Beschwerden. „Das sind allerdings alle Fälle, die mit einer Maske im Zusammenhang stehen. Also auch, wenn sich jemand beschwert, dass andere Fahrgäste keine Maske tragen“, sagt er. Ähnlich sei es gewesen, als das Tragen von Stoffmasken verboten wurde, blickt der Pressesprecher zurück.

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