Wiedersehensfreude

Gemeinde feiert nach Corona-Pause

Zwei Jahre sind vergangen, seitdem die Mitglieder der St.-Dominikus-Gemeinde gemeinsam das Patronatsfest feiern konnten. Entsprechend viele Besucher kamen am Samstagabend in die Kirche.
Nach zwei Jahren konnte in der St.-Dominikus-Gemeinde endlich wieder das Patronatsfest gefeiert werden. © Sebastian Balint

In der Regel finden noch durchschnittlich dreißig Gläubige den Weg in die St.-Dominikus-Kirche im Dattelner Stadtteil Meckinghoven. Das berichtet Schwester Josefa Bölinger im Anschluss an die Messe anlässlich des Patronatsfests am Samstagabend. An diesem Abend ist das aber anders, denn diesmal sind fast doppelt so viele erschienen.

Das liege vermutlich daran, dass zum einen das Patronatsfest im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen musste, vermutet Schwester Josefa. Zum anderen aber auch daran, dass die Gemeindemitglieder sich nach langer Zeit wieder begegnen konnten. Das freut Schwester Josefa. Sie weiß nur zu gut, wie einsam sich viele Menschen in den vergangenen Monaten gefühlt haben. „Vor allem die Alleinstehenden“, sagt sie.

Das habe sie unter anderem gemerkt, als sie im Rahmen der Gemeindearbeit, etwa zu Karfreitag unterwegs war, um den Menschen einen Ostergruß zu überbringen. Zwar seien viele Gemeindemitglieder angesichts der Corona-Pandemie nach wie vor verunsichert, doch an diesem Abend herrschte vor allem Freude über das Wiedersehen.

Und so versammelten sich die Gemeindemitglieder im Gemeindehaus und im Garten der Kirche, um sich bei Bratwurst und dem einen oder anderen Kaltgetränk wieder mal untereinander auszutauschen.

Der Abend in Datteln

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