Briefwahl

Ex-Polizist und bekannte Vereinsgesichter: Das ist der Seniorenbeirat

10.533 Dattelner hatten die Chance, nur 2981 davon nutzten sie auch: Sie haben den Seniorenbeirat gewählt – ihre politische Interessenvertretung. Das sind die Mitglieder des Gremiums.
Erst 31 Jahre bei der Polizei, dann als Rentner im Johanneswerk aktiv: Herbert Wenner ist als bester Einzelbewerber in den Seniorenbeirat eingezogen. © Archiv

Nur 28,47 Prozent der Wahlberechtigten über 60 Jahren haben per Briefwahl ihre gültige Stimme abgegeben. Die meisten Kreuze erhielt dabei die Seniorenunion. Mit Margarete Kelch, Heike Sula und Annelise Nosek sind alle drei zur Wahl angetretenen Vertreterinnen in den Seniorenbeirat eingezogen.

Annelise Nosek. © Privat © Privat

Ihre Arbeit verstehen die drei Frauen als Vermittlerrolle zwischen der Stadt und der älteren Generation, hatten sie bereits im Vorfeld gesagt.

Margarete Kelch. © Privat © Privat

Barrierefreie Wohnungen, gute Versorgung und Pflege seien ebenso Themen für den Beirat wie die Stadtentwicklung und der Tourismus in den Bereichen Dattelner Meer, Alte Fahrt, Kanäle und Innenstadt.

Heike Sula. © Privat © Privat

Auch digital soll sich für Senioren einiges tun, nicht nur in Sachen freies W-Lan beim Einkaufen.

Ein ehemaliger Polizist will seine Erfahrung einbringen

Aus den Reihen der SPD, die mit fünf Kandidaten auf ihrer Liste angetreten waren, haben es Andrea Habisch und Karl-Heinz-Burger geschafft.

Karl-Heinz Burger. © Privat © Privat

Die SPD wolle Hilfeleistungen für Senioren, aber auch für die weiteren Dattelner Bürger, in den Fokus setzen. Diese Hilfe könne bei finanziellen Ansprüchen, wie bei der Beantragung von Leistungen zur Grundsicherung, zum Tragen kommen.

Andrea Habisch © Privat © Privat

Aber auch in Sachen Freizeit, Sport und Kultur wollen die SPD-Vertreter aktiv werden.

Als bester Einzelbewerber schaffte es Herbert Wenner in den Beirat. „Jeden Hinterhof“, kenne er in Datteln, war er doch 31 Jahre als Polizist im Einsatz. Seine Erfahrung will er nun in der Politik einbringen, etwa bei Fahrsicherheitstrainings oder Einbruchprävention.

Bekannte Gesichter aus dem Vereinsleben schaffen den Einzug

Klaus Herrmann lag bei seiner Kandidatur unter anderem die Sicherheit, gerade in den Abendstunden, am Herzen.

Klaus Herrmann. © Privat © Privat

Im Dattelner Süden ist der ehemalige Vorsitzende von SW Meckinghoven gut vernetzt. Er wolle dafür sorgen, dass Ältere nicht mehr alleine gelassen werden.

Erhard Krumnack. © SYSTEM © SYSTEM

Für einfachere Prozesse, gerade in Bezug auf die städtischen Angebote, will Erhard Krumnack sorgen. Der Vorsitzende des Kanu-Klubs Datteln hält zudem die Fuß- und Radwege teilweise für lebensgefährlich.

Rosemarie Lill. © Privat © Privat

Bei Rosemarie Lill steht hingegen die Pflege im Fokus. Seit ihrem 14. Lebensjahr ist sie in diesem Bereich tätig. Und Nachholbedarf in diesem Bereich sehe sie täglich. Mit ihrer Expertise will sie auf diesem Gebiet für Besserung sorgen.

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