Jugendamt

Erster Streetworker nimmt Arbeit auf

Premiere für die Stadtverwaltung Datteln: Ab Mitte Mai startet Rene Wilhelm dort als Streetworker.
Jugendamtschef Peter Wenzel und Bürgermeister André Dora präsentieren das JuMoDa, mit dem Streetworker Rene Wilhelm im Stadtgebiet unterwegs sein wird. © Stadt Datteln

Es ist die erste Stelle im Jugendamt, die explizit als Streetworker ausgeschrieben ist – zusätzlich zu der mobilen Kinder- und Jugendarbeit, die das Jugendamt ohnehin leistet.

„Wenn wir Jugendliche erreichen möchten, reicht es nicht, Angebote zu schaffen“, sagt Bürgermeister André Dora. „Viel mehr ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter mobil sind und zu den Jugendlichen gehen, da wo sie sich aufhalten.“

Unterwegs mit dem „JuMoDa“

Damit das funktioniert, gibt es ab Mitte Mai einen Streetworker. Rene Wilhelm wird mit dem „JuMoDa – Jugend-Mobil Datteln“ durch die Stadt fahren werden. Die Stelle wurde gemäß einem Beschluss des Jugendhilfeausschusses besetzt.

Die mobile Jugendarbeit orientiert sich an den Lebenswelten von Jugendlichen. Dabei stehen dann zum Beispiel Streetwork, Beratung und Einzelfallhilfe auf dem Programm, das mit Freizeitangeboten, Stadtteilarbeit und Beteiligungsformen verknüpft wird.

Situation der Jugendlichen nachhaltig verbessern

„Idealerweise bauen wir so Beziehungen zu den Jugendlichen auf“, ergänzt Jugendamtsleiter Peter Wenzel, „damit wir die Lebensräume für Jugendliche erhalten, erschließen und vielleicht auch zurückzugewinnen, um dadurch die Lebenssituation von jungen Menschen nachhaltig zu verbessern und soziale Benachteiligung abzubauen.“

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