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DLRG übersteht Corona-Krise ohne größere Blessuren

Darauf haben die Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Datteln lange warten müssen. Die wegen Corona verschobene Ortsgruppentagung konnte nun endlich stattfinden.
Nach langer Corona-Pause trafen sich die Mitglieder der Dattelner DLRG wieder zu einer Ortsgruppentagung. © DLRG

Unter strengen Hygieneauflagen fand die Versammlung in der großen Bootshalle der Ortsgruppe statt, da hier Abstandsregeln leichter umsetzbar waren. In seinem (Zwei-)Jahresrückblick bedankte sich der Vorsitzende Detlef Meer bei allen Mitgliedern und Unterstützern, die trotz ausgefallenem Training und einem fast vollständig ruhenden Vereinsleben der Ortsgruppe treu geblieben sind.

So konnten die Mitgliederzahlen weitgehend konstant gehalten werden. Durch diese nicht selbstverständliche Unterstützung und Loyalität konnte die DLRG Datteln die Krise ohne größere Blessuren überstehen. Wann immer es möglich war, wurden Aktivitäten und Aktionen angeboten, die auch sehr gut angekommen sind.

Neben Freiwassertraining für die Rettungsschwimmer im Kanal und einer Weihnachtstütenaktion für die jüngsten Mitglieder gab es auch einen Corona-Fitness-Contest für die ganze Familie, bei dem sportliche Betätigung in unterschiedlichster Form gefragt war. Im März gab es erste Lockerungen für die Ausbildung. Für alle Personen, die aus beruflichen Gründen einen Rettungsschwimmschein brauchten, konnte die DLRG wieder Kurse anbieten. Dies galt auch für die Rettungsschwimmer, die einen gültigen Schein für Wachdienste benötigten.

Die Schwimmausbildung für Kinder, die seit Anfang 2020 komplett ausfallen musste, nimmt seit dem Ende der Sommerferien wieder Fahrt auf. Auch das Training für die Rettungsschwimmer und die Wassergymnastikgruppe kann mittlerweile wieder wie gewohnt stattfinden. „Die Teilnehmerzahlen sind mittlerweile wieder annähernd auf dem Niveau der Zeit vor Corona“, berichtet DLRG-Chef Detlef Meer. Er bedauert, dass sich durch den langen Trainingsausfall die Wartelisten für die Anfängerschwimmausbildung deutlich verlängert haben. „Es ist zu befürchten, dass durch die Pandemie die Anzahl der Kinder, die nicht oder nicht sicher schwimmen können, stark zunimmt“, sagt Meer.

Neben den lange ruhenden Aktivitäten im Hallenbad ging die Arbeit an einigen anderen „Baustellen“ weiter. Die Vereinsverwaltung wurde komplett auf ein neues System umgestellt, die lange geplante Erweiterung des Grundstücks konnte realisiert werden und ist kurz vor der Fertigstellung, die beim Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ beantragten Zuschüsse für die Erweiterung des Sanitärbereiches an der Bootshalle wurden bewilligt.

Veränderungen im Vorstand gab es in diesem Jahr nicht, Vorstandswahlen stehen erst im nächsten Jahr an. Die Ortsgruppe hofft, dass die positive Entwicklung der letzten Wochen anhält und 2022 wieder ein „normales“ Jahr mit Ausbildung und Training im Hallenbad, Schulung und Weiterbildung der Mitglieder, Wachdienst bei Regatten und einem regen Vereinsleben wird.

Der Abend in Datteln

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