Die Klinikclowns Schlatke und Mr. Lucky an der Dattelner Kinderklinik.
Die roten Nasen sind ein Muss, deshalb werden sie über der Schutzmaske getragen. Alle 14 Tage besuchen Schlatke (li.) und Mr. Lucky die Kinderkrebsstation der Dattelner Kinderklinik. © Dziatzko
Kinderklinik Datteln mit Video

Clowns auf der Kinderkrebsstation in Datteln – es geht um mehr als Faxen zu machen

Wenn Kinder Krebs haben, ist das für sie und die Familie eine extreme Situation. Ängste, Schmerz, Traurigkeit – Gefühle, die verarbeitet werden müssen. Mr. Lucky und Schlatke helfen dabei.

Es ist Dienstag, 14 Uhr. Auf der Tigerstation der Dattelner Kinderklinik tut sich Ungewöhnliches. Hier sind Kinder und Jugendliche, die an Krebs leiden. Kein leichtes Territorium für Holger Voss und Jimmy Bruhs. Die beiden sind Klinik-Clowns und werfen sich in Schale: karierte Hosen, bunte Kurzkrawatten, Schlapphut und die obligatorische rote Clownsnase. Die darf nicht fehlen, muss aber in Corona-Zeiten über der Schutzmaske getragen werden. Hygiene ist oberstes Gebot für die beiden, um die ohnehin geschwächten jungen Patienten nicht zu gefährden.

Clowns arbeiten auf der Dattelner Krebsstation im Grenzbereich

In der Pandemie kommen die Clowns über den Balkon

Für den Auftritt gibt es keine Blaupause

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Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Marl. Dort wurde mir schon früh die Liebe zum FC Schalke 04 in die Wiege gelegt. Mit 14 Jahren als freier Mitarbeiter im Marler Lokalsport gestartet, bin ich seitdem für Geschichten unterwegs. Mit 19 Jahren begann das Volontariat, wenig später verschlug es mich in die Redaktion in Datteln, in der ich bis heute mit gleicher Begeisterung im Lokaljournalismus unterwegs bin.
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