Brandeinsatz

Brennender Mülleimer hätte in Datteln fast zur Katastrophe geführt

Sprichwörtlich im richtigen Moment erschien die Feuerwehr am Samstagabend an ihrem Einsatzort, dem Dattelner Hallenbad.
Nachdem das Feuer an der Fassade des Hallenbades gelöscht war, begannen die Einsatzkräfte der Feuerwehr damit, das Gebäude zu lüften. © Sebastian Balint

Unbekannte haben am Samstagabend einen Müllbehälter am Zugang zum Bademeisterbüro, gleich rechts vom Haupteingang des Dattelner Hallenbades, in Brand gesetzt. Was sich am Ende als Routineeinsatz erwies, hätte aber auch schlimmer ausgehen könne, wie Klaus Schmitz von der Dattelner Feuerwehr einräumt.

Durch den brennenden Unrat in dem Müllbehälter war Rauch in das Bademeisterbüro und in den im Keller liegenden Technikraum eingedrungen. Dort hatte dann jeweils die Brandmeldeanlage reagiert und den Feuerwehreinsatz ausgelöst.

Vor Ort stellte sich heraus, dass die Flammen bereits Teile der Fassade des Schwimmbades in Brand gesetzt hatten. Während sichergestellt wurde, dass sich im Gebäude keine Personen befinden, begannen zeitgleich die Löscharbeiten an der Fassade.

„Durch die Hitze waren bereits die Außenseiten der Fenster des Bademeisterbüros gesprungen“, erklärt Klaus Schmitz. Wären Fensterscheiben zerborsten, hätten die Flammen ins Innere des Gebäudes gelangen können, ergänzt er. „Wären wir nur ein paar Minuten später gekommen, wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre“, sagt Klaus Schmitz. Nachdem die Löscharbeiten an der Fassade beendet waren, begannen die Einsatzkräfte damit, das Gebäude zu lüften.

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