Leiterin Ulrike Mann-Volland und Sozialarbeiterin Dors Maj vor dem Eingangsschild in das Ida-Noll-Seniorenzentrum
Doris Maj (li.) und Ulrike Mann-Volland hoffen darauf, dass ihre Pläne für den Notfall nicht umgesetzt werden müssen. © Hollenhorst
Entscheidung muss kurzfristig fallen

Bombenverdacht in Datteln: Ida-Noll-Seniorenzentrum plant große Evakuierung

Seit 2015 musste sich das Ida-Noll-Seniorenzentrum keine Gedanken mehr um eine Evakuierung machen – der Bombenverdacht an der Flotowstraße verlangt nun aber vorausschauende Planung.

Mit 96 Bewohnern ist das Awo-Seniorenzentrum an der Leharstraße derzeit komplett ausgelastet. Das macht die Planung einer möglichen Evakuierung am Samstag, 13. August, nicht einfacher. Denn im Ernstfall, dem Fund einer Weltkriegsbombe oder -granate, müssten die gesamten Gebäudekomplexe geräumt werden. Die Leharstraße liegt im 250-Meter-Radius, sodass die Einrichtung auch im Falle eines kleineren Sprengkörpers definitiv von diesen Maßnahmen betroffen sein wird. „Das ist eine große Herausforderung“, sagt Leiterin Ulrike Mann-Volland. Schließlich ist das Seniorenzentrum 24 Stunden lang an 365 Tagen im Jahr mit Personal besetzt, das die Bewohner betreut. Aber es gibt schon genaue Pläne:

96 Bewohner aus Datteln kommen im ganzen Kreisgebiet unter

Im besten Fall kann an der Leharstraße gefeiert werden

Entschärfung könnte sich bis in die Abendstunden ziehen

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Redakteur
Aufgewachsen in Recklinghausen, kennt Dorf- und Stadtleben, ist stets neugierig und seit 2018 in Datteln auf der Suche nach spannenden Geschichten. Zum Studieren nach Duisburg gezogen und den Weg zurück in seine Vest-Heimat gefunden. Handballer seitdem er laufen kann. Berichtet gerne kritisch über Politik und Stadtentwicklung - stets mit offenem Ohr für die Sorgen der Dattelner.
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