Matthias Eickhoff (Sofortiger Atomausstieg Münster, v. li.), Wladimir Sliwjak (Ecodefence) und Theodor Beckmann (Grüne Datteln) vor dem Kohlekraftwerk Datteln 4. © Grüne Datteln
Kraftwerk

„Alternativer Nobelpreisträger“: Kohle für Datteln 4 sorgt für Leid in Russland

In Deutschland ist der „Right Livelihood Award“ auch als „Alternativer Nobelpreis“ bekannt. Und sein diesjähriger Preisträger war nun in Datteln zu Gast – am Kohle-Kraftwerk Datteln 4.

Wladimir Sliwjak und drei weitere Preisträger bekommen in diesem Jahr den „Alternativen Nobelpreis“, den Right Livelihood Award, verliehen. Die Auszeichnung wird seit 1980 an Menschen „für die Gestaltung einer besseren Welt“ vergeben. Das Kraftwerk Datteln 4 hat eine besondere Bedeutung beim Widerstand des russischen Umweltschützers gegen die Kohle- und Atomindustrie. Filmaufnahmen für ein Fernseh-Porträt, das im Rahmen der Preisverleihung am 1. Dezember ausgestrahlt wird, brachten ihn nun in die Kanalstadt, wo er von Grünen-Ratsmitglied Theo Beckmann empfangen wurde.

TV-Aufnahmen vor dem Kraftwerk Datteln 4, in Ahaus und Gronau

Preisträger macht Uniper mitverantwortlich für Zustände in Russland

Über den Autor
Redakteur
Aufgewachsen in Recklinghausen, kennt Dorf- und Stadtleben, ist stets neugierig und seit 2018 in Datteln auf der Suche nach spannenden Geschichten. Zum Studieren nach Duisburg gezogen und den Weg zurück in seine Vest-Heimat gefunden. Handballer seitdem er laufen kann. Berichtet gerne kritisch über Politik und Stadtentwicklung - stets mit offenem Ohr für die Sorgen der Dattelner.
Zur Autorenseite

Der Abend in Datteln

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.