Schiffshebewerk verzeichnet mehr Besucher als im ersten Pandemie-Jahr

Freie Mitarbeiterin
Weihnachtliche Atmosphäre herrscht am ersten Adventswochenende im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop. © Annette Hudemann
Lesezeit

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie leidet die Kulturszene. Museen und andere Kultureinrichtungen mussten zeitweise schließen, Veranstaltungen wurden abgesagt, und künstlerische Vorhaben konnten nicht umgesetzt werden.

Halb so viele Besucher wie sonst

Auch das Schiffshebewerk Henrichenburg hat wegen der pandemischen Bedingungen starke Einbußen verzeichnen müssen.

So besuchten 2019 mehr als 80.000 Menschen das Museum. Im ersten Jahr der Pandemie waren es mit knapp 37.000 Menschen weniger als die Hälfte.

Doch 2021 schaffte es das Museum in Henrichenburg, die Besucherzahlen wieder leicht anzuheben – und das trotz monatelanger Schließungen, Beschränkungen der Besucherzahlen und ausgefallenen Veranstaltungen.

So zog es dieses Jahr knapp 40.000 Menschen ins Schiffshebewerk, um unter anderem den Weihnachtsmarkt oder das Festival „Steampunk Jubilee“ zu besuchen.

Erfolg dank Einsatz der Mitarbeiter

“Dieser Erfolg ist dem großen Einsatz, der Flexibilität und der Kreativität der Mitarbeitern in unseren Einrichtungen zu verdanken“, sagt die Kulturdezernentin des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

Der LWL verzeichnet 2021 trotz Pandemie einen Erfolg: Den Museen, Stiftungen und Besucherzentren von LWL gelang es, die Gesamtzahl der Besucher 2021 im zweiten Pandemiejahr um rund 90.000 auf mehr als 1,1 Millionen zu steigern.