Coronavirus

Intensivbetten-Belastung in den Kliniken bleibt auf niedrigem Niveau

Die Lage in den Kliniken im Kreis Recklinghausen bleibt weitgehend entspannt: Corona-Patienten gibt es nach wie vor wenige. Auch wenn es weiterhin eine fast dreistellige Inzidenz gibt.
EvK Evangelisches Krankenhaus und St. Rochus Hospital © Grafik Sauerland

Bei einer Infektionslage in dieser Größenordnung war die Situation in den Krankenhäusern im bisherigen Verlauf der Pandemie stets angespannt. Blicken wir nicht einmal ein halbes Jahr zurück: Im April 2021 gab es eine Inzidenz in Castrop-Rauxel von über 200 Neuinfektionen. Damals waren an den Spitzentagen 50 Corona-Patienten gleichzeitig auf Intensivbetten, davon bis zu 30 sogar an Beatmungsgeräten angeschlossen.

Und heute? Die Inzidenz bewegt sich nach einem ruhigen Sommer nur noch knapp unter der Schwelle zur Dreistelligkeit, in Castrop-Rauxel liegt sie bei 86 (Vortag: 88). Doch auf den Intensivstationen herrscht laut DIVI-Intensivregister weitgehende Corona-Ruhe: Nur sechs Patienten werden mit Covid-19-Erkrankung dort Stand Donnerstagmorgen auf Intensivbetten behandelt, nur drei müssen beatmet werden. Auf Normalstationen sind derzeit weitere 20 Corona-Patienten in Behandlung.

Die Entkopplung von Infektionszahlen und Hospitalisierungsquote, die Epidemiologen durch die inzwischen fortgeschrittene Durchimpfung der Gesellschaft ist also ganz deutlich sichtbar. Aber es bleibt trotzdem bei der Warnung, das nicht zu leichtfertig zu nehmen. Es kann auch nach wie vor, vor allem unter den nicht Geimpften, zu einem deutlichen Anstieg der Krankenhauszahlen kommen.

Keine neuen Todesfälle

Todesfälle meldet der Kreis RE am Donnerstag nicht. 97 Neuinfektionen (Donnerstag der Vorwoche: 122) kreisweit, davon neun in Castrop-Rauxel, führen zu leicht sinkenden Inzidenzwerten. Marl, Recklinghausen und Gladbeck liegen als Städte über 100, Datteln, Waltrop, Dorsten und Haltern zum Teil deutlich unter 50.

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