Gießkannenhelden, Urban Gardening und Co: In Castrop gegen den Klimawandel

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Der „Klimarkt“ in der Castroper Altstadt brachte am Wochenende Organisationen und Interessenten zusammen.
Der "Klimarkt" in der Castroper Altstadt brachte am Wochenende Organisationen und Interessenten zusammen. © Volker Engel
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Der „Klimarkt“ in der Castroper Altstadt brachte am Wochenende Organisationen und Interessenten zusammen. Gemeinsam ging es um den Kampf gegen den Klimawandel. Und trotz des Regenwetters kamen Menschen, die sich informieren wollten.

Das Klimabündnis Castrop-Rauxel war zufrieden: Karl-Heinz Dietrich zeigte am Stand der Gruppierung am großen Wassersammeltank das Prinzip des Projektes Gießkannenhelden. Peter Friße informierte die Bürger über Urban Gardening in unserer Stadt und zeigte anhand von Beispielen, was alles im Rahmen des rechtlich Möglichen realisiert wurde.

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Klimarkt in der Castroper Altstadt

Christel Sperz erklärte, wie man eine Dach- und Fassadenbegrünung seines Hauses plant. Ulrich Häpke stellte den Castrop-Rauxelern dar, wie viel Energie aus Grünschnitt und Bioabfall in unserer Stadt erzeugt werden kann. Ulrich Werkle war überall im Dialog „netzwerkte“: Vor allem sprach er über die vergangene Woche neu gegründete Bürgerenergiegenossenschaft.

Auch die Stadtwerke, die Verbraucherzentrale, der EUV und weitere Protagonisten waren vertreten. Der Stadtbetrieb schrieb im Vorfeld auf Facebook: „Lasst euch inspirieren, wie wir mit kleinen Schritten nachhaltig Großes bewirken können. Wir beraten und beantworten gern Fragen zum Thema Nachhaltigkeit, zur Abfalltrennung und -vermeidung. Denkt daran: Der Klimawandel betrifft uns alle.“