Landes-Preis

Castrop-Rauxeler Kleingartenverein als der beste in NRW ausgezeichnet

Was für eine Ehre für eine traditionsreiche Castrop-Rauxeler Kleingartenanlage: Ein Verein hat jetzt einen Landespreis erhalten. Das Prädikat: harmonisch, ideenreich, kurz: exzellent.
Viele der Parzellen sind liebevoll gepflegt, einige besonders kreativ ausgestattet. © dpa

Zwei Kleingärten in Dortmund und Castrop-Rauxel haben den Kleingarten-Landeswettbewerb von Nordrhein-Westfalen gewonnen. Die beiden Grünanlagen bekommen für ihre Vielfalt, gepflegte Art und ihre Kreativität eine Goldmedaille, wie das NRW-Umweltministerium am Wochenende mitteilte. Zudem sollen sie NRW im kommenden Jahr beim Bundeswettbewerb für Kleingärtner vertreten.

Der Castroper Kleingartenverein Am Schellenberg wurde für seine Vielfalt in der Gestaltung, seine gepflegte Art und die Kooperationsprojekte ausgezeichnet. Mit der Goldmedaille haben sich die Schellenberger zugleich für den Bundeswettbewerb für Kleingärtner im kommenden Jahr qualifiziert.

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Rang 1: Castroper ist schönster Kleingarten in NRW

Blumenwiesen für die Artenvielfalt, ein Obstlehrgarten und ein Heilkräutergarten, Kinderferienprogramme und abwechslungsreich gestaltete Einzelgärten: Die Liste der Kriterien ist lang, die dem Kleingartenverein bei Goldschmieding die Goldmedaille einbrachte. Eine Anlage mit Ideenreichtum und einem „exzellenten und harmonischen Gesamterscheinungsbild“, hieß es von der Jury und vom Umweltministerium.

2022 wieder die Chance auf das „Double“

Schon vor 20 Jahren hatte der Verein einmal Gold im Landes- und im Bundeswettbewerb geholt. Nun könnte 2022 die Chance bestehen, wieder das „Double“ zu holen.

Die Jury hatte ihre Entscheidung damit begründet, dass die Anlage viel Wert auf eine Ausgewogenheit zwischen Nutz- und Grünfläche lege. Dies zeige sich zum Beispiel in den Gärten, die sich mit Permakultur auseinandersetzen. Ein Konzept, das natürliche Ökosysteme und Kreisläufe in der Natur nachzuahmen versucht. Das mache den Garten widerstandsfähiger – nicht nur gegenüber Wetterveränderungen, sondern auch was Schädlinge und Krankheiten von Pflanzen betrifft.

Ministerin: „Eine sichere Zukunft“

Die Umweltministerin lobte außerdem die aktive Fachberatung für die Vereinsmitglieder, die trotz Pandemie – so gut es eben ging – aufrechterhalten wurde. „Gerade in der Corona-Krise liegen Kleingärten im Trend. Viele Menschen erkennen die Bedeutung dieser Orte für naturnahe Beschäftigung, die Ruhe in der Natur, aber auch das solidarische Miteinander in den Kleingartenanlagen“, erklärte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Das Kleingartenwesen habe „eine sichere Zukunft vor sich“.

Zweite prämierte Anlage ist der Dortmunder Gartenverein „Am Externberg“. Er wurde für die kulturelle Vielfalt unterschiedlicher Nationalitäten und seine „durch Toleranz und Respekt“ bestimmte Gemeinschaft gewürdigt. Auch habe die Anlage ein artenreiches Feuchtbiotop. „Die Jury war beeindruckt von den Tier- und Pflanzenarten, die sich in diesem Paradies angesiedelt haben“, erklärte das Umweltministerium.

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