BVB-Profi Thomas Delaney wird Borussia Dortmund wohl in diesem Sommer verlassen. © imago images/Horstmüller
Borussia Dortmund

Trotz außergewöhnlicher Zurückhaltung: BVB und Sevilla nähern sich im Delaney-Poker

Borussia Dortmund verhandelt mit dem FC Sevilla über eine Ablöse für Thomas Delaney und man nähert sich an. Auf dem Transfermarkt herrscht dennoch eine außergewöhnliche Zurückhaltung.

Zwölf Tage bleibt das Transferfenster für die Klubs der Fußball-Bundesliga noch geöffnet. Was in dieser kurzen Zeitspanne passiert oder eben nicht, da rätseln selbst abgebrühte Insider. Ein Berater, der seit 30 Jahren im Geschäft tätig ist, spricht von der verrücktesten Wechselperiode, die er je mitgemacht habe. Seine Analyse: In den fünf Topligen Europas versuche jeder der rund 20 Klubs noch vier, fünf Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen. 400 Fußballer kämen auf einen Transfermarkt, auf dem alle Beteiligten am liebsten nur verkaufen und – wenn überhaupt – zum Nulltarif einkaufen wollen. Covid-19 und die Einbußen, mit der die Pandemie auch den Profifußball runterzieht, kehren die Vorzeichen um. Nicht nur bei Borussia Dortmund gilt die Devise: Erst muss Geld reinkommen, bevor überhaupt welches ausgegeben werden könnte.

Borussia Dortmund würde seinen Kader gerne verkleinern

BVB und andere Klubs leiden unter Corona

Nicht nur Borussia Dortmund spürt die Zurückhaltung auf dem Transfermarkt

Der BVB hat schon rund 100 Millionen Euro eingenommen

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1980, liebt Sport und lebt (meistens) sportlich. Erste journalistische Gehversuche mit 15. Einser-Diplom in Sportwissenschaft an der Universität Hamburg (2006). Heinz-Kühn-Stipendiat. Seit 2007 bei Lensing Media tätig. Seit 2012 BVB-Reporter.
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