Borussia Dortmund

Rose-Rückkehr mit dem BVB nach Mönchengladbach: Augen zu und durch

Marco Rose kehrt mit Borussia Dortmund zurück nach Mönchengladbach. Dort erwartet den BVB-Trainer ein unangenehmer Empfang. Der 45-Jährige verfährt nach dem Motto: Augen zu und durch.
Marco Rose (M.) kehrt am Samstag mit dem BVB zurück nach Mönchengladbach. © Groeger

Wenn Marco Rose am Samstag gegen 17 Uhr in den Borussia-Park nach Mönchengladbach zurückkehrt, erwartet den BVB-Trainer ein unangenehmer Empfang. Roses Wechsel zu Borussia Dortmund – bereits im Februar dieses Jahres angekündigt – hallt bei den Fohlen-Fans nach. In erster Linie aufgrund der sportlichen Talfahrt, die eben seit Februar anhält.

BVB-Trainer Marco Rose: „Damit fahre ich ganz gut“

In der vergangenen Saison verpasste die Borussia vom Niederrhein nach einer wochenlangen Sieglos-Serie die Qualifikation für den Europapokal. Unter Neu-Coach Adi Hütter findet sich der VfL nach fünf Spieltagen auf Relegationsplatz 16 wieder. Auch kritische Aussagen von Sportdirektor Max Eberl im Sommer haben die Stimmung angeheizt.

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Rose lässt die zahlreich aufkommenden Fragen nach seiner Rückkehr an sich abprallen. „Ich versuche, die Geschichten für mich nicht aufkommen zu lassen. Damit fahre ich ganz gut. Ich konzentriere mich aufs Wesentliche. Nebenher freue ich mich auf eine Menge Leute, die sich möglicherweise auch freuen, mich zu sehen“, sagte er auf der Pressekonferenz am Donnerstagvormittag.

Rose über seinen Start beim BVB: „Konstellation war nicht ganz ohne“

Mönchengladbach kommt als angeschlagener Boxer daher: „Ich erwarte eine Mannschaft, die viel Qualität hat. Sie können an einem guten Tag jeden schlagen und werden alles versuchen, dieses besondere Spiel zu gewinnen. Ich glaube, dass Adi Hütter schnell die Kurve bekommen wird – dafür sind die Jungs zu gut. Wir müssen das annehmen und unseren Fußball auf den Platz bringen. Ich will für meinen Verein das Beste rausholen“, erklärte Rose.

Auf den Saisonstart seiner neuen Mannschaft mit sechs Siegen in sieben Pflichtspielen blickt der 45-Jährige – trotz anhaltender Defensivschwäche – mit Zufriedenheit: „Ergebnisse sind wichtig, um das Vertrauen der Spieler zu erhöhen. Dadurch wird die Arbeit bestätigt. Wir alle wissen, dass die Konstellation in Dortmund, als ich herkam, nicht ganz ohne war. Edin Terzic hat das mit mir zusammen hervorragend gemeistert.“ Über die zittrigen Momente beim 4:2 gegen Union Berlin habe man geredet. „Das ist eine Frage der Haltung. Wenn man ein Fünkchen nachlässt, kann man sofort Probleme bekommen. Das ist genau der Punkt, an dem wir arbeiten müssen, ein Spiel über 90 Minuten seriös durchzuziehen“, sagte Rose.

Nico Schulz könnte gegen Gladbach in den BVB-Kader zurückkehren

Personell wird es mit Blick auf das Gladbach-Spiel (Samstag, 18.30 Uhr, live bei Sky) kaum Veränderungen geben. Nico Schulz könnte in den Kader zurückkehren, Julian Brandt und Emre Can „benötigen noch ein paar Tage“.

Unser Live-Ticker der BVB-Pressekonferenz zum Nachlesen:

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