Borussia Dortmund

BVB-Verteidiger Marin Pongracic: „Mir ist ein Stein vom Herz gefallen“

Kurz vor Transferschluss wechselte Marin Pongracic auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund. Jetzt spricht der BVB-Neuzugang über seinen Start, Marco Rose und seine Vorbilder.
Marin Pongracic ist beim BVB angekommen. Jetzt spricht er über seine erste Zeit bei Borussia Dortmund. © imago images/Revierfoto

Mats Hummels angeschlagen, Raphael Guerreiro mit Beschwerden, Thomas Meunier mit einer Corona-Infektion, Dan-Axel Zagadou noch lange nicht wieder fit. Die Probleme in der BVB-Defensive waren zu Saisonbeginn riesig. Am letzten Tag der Transferperiode reagierte Borussia Dortmund auf die Baustelle und verpflichtete auf Leihbasis Marin Pongracic vom Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg.

Der Innenverteidiger war nur wenige Tage nach seiner Verpflichtung direkt gefragt, gegen Leverkusen stand er gleich in der Startelf. Im Vereins-Interview sprach BVB-Leihspieler Marin Pongracic jetzt über seinen ersten Einsatz im BVB-Trikot, das Wiedersehen mit Erling Haaland und sein erstes Heimspiel im Signal Iduna Park.

Das sagt BVB-Neuzugang Marin Pongracic über…

…den Kontakt zu Marco Rose: „Da wir am gleichen Tag Geburtstag haben, haben wir uns immer wieder mal am Telefon gehört oder geschrieben. Als der Wechsel anstand, haben wir lange telefoniert, und er hat mir ein gutes Gefühl gegeben.“

…das Wiedersehen mit Erling Haaland: „Großartig! Wir haben uns gefreut, dass wir wieder in einer Mannschaft spielen. Menschlich hat er sich gar nicht verändert, obwohl er mittlerweile ein Star ist. Erling ist immer noch der gleiche Typ wie bei unserem gemeinsamen Jahr in Salzburg: positiv verrückt. Unglaublich, was für einen Weg er gegangen ist.“

…eigene Fehler im Spiel: „Früher war es zerstörerisch, wenn der erste Pass nicht angekommen oder der erste Zweikampf nicht gewonnen worden ist. Dann war ich schnell verunsichert und nach einem Spiel auch nicht gut ansprechbar. Mittlerweile bin ich lockerer und versuche, sicher ins Spiel zu kommen, möglichst gar keinen Fehler zu machen. Wenn er dann doch passiert, möchte ich ihn so schnell wie möglich abschütteln und einfach weitermachen. Ich glaube, das ist der richtige Weg.“

…seine fußballerischen Vorbilder: „Von Tag eins an habe ich Lionel Messi bewundert. Als kleiner Junge war ich großer Barcelona-Fan. Als Innenverteidiger nehme ich mir Virgil van Dijk oder Kalidou Coulibaly zum Vorbild. Sie haben alles! Sie sind körperlich stark, sie sind schnell und sind fußballerisch top. Ich schaue ihre Spiele und YouTube-Videos, um von diesen beiden Spielern zu lernen. Faszinierend, was die draufhaben.“

…seinen gelungenen Einstand in Leverkusen: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Ich wollte das Vertrauen, das man mir entgegenbringt, rechtfertigen und zeigen, was ich kann. Es ist noch Potenzial nach oben. Als ich mir das Spiel nochmal angeschaut habe, habe ich vieles gesehen, was ich verbessern kann.“

…sein erstes Spiel im Signal Iduna Park: „Auch wenn nur 25.000 und nicht 81.000 Zuschauer dabei sein konnten, war es ein großartiges Erlebnis. Ich freue mich auf die nächsten Heimspiele mit unseren Fans.“

…über seine Ziele mit dem BVB: „Ich möchte so viele Spiele wie möglich machen und mich in dieser Mannschaft mit ihrer extrem hohen Qualität weiterentwickeln. Dazu muss ich an mir arbeiten: an meinen Schwächen, aber auch an meinen Stärken – und die nächsten Schritte in meiner Persönlichkeitsentwicklung gehen.“