Borussia Dortmund

BVB-Telegramm: Fan-Rückkehr – NRW verzichtet vorerst auf Lockerungen

Nordrhein-Westfalen bleibt seiner Linie treu und verzichtet vorerst auf Lockerungen beim Thema Fan-Rückkehr. Max Eberl erklärt seinen Rücktritt. Alle News und Gerüchte gibt es in unserem BVB-Telegramm.
Auch beim BVB-Heimspiel gegen Leverkusen werden voraussichtlich nur 750 Zuschauer live im Signal Iduna Park dabei sein. © dpa

Alle Neuigkeiten und Gerüchte rund um Borussia Dortmund gibt es in unserem BVB-Telegramm:

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Das sind die nächsten BVB-Termine:

– 29. Januar, 14.00 Uhr: BVB II – VfL Osnabrück (3. Liga)

– 06. Februar, 15.30 Uhr: BVB – Bayer Leverkusen (Bundesliga)


Diese BVB-Spieler fehlen derzeit:

Mateu Morey (Reha nach Knie-Operation)

Emre Can (Muskelverletzung)

Erling Haaland (Hüfte)

28. Januar, 17.18 Uhr: Max Eberl tritt aus gesundheitlichen Gründen bei Mönchengladbach zurück

Sportdirektor Max Eberl verlässt Borussia Mönchengladbach aus gesundheitlichen Gründen. Der 48-Jährige hört als Sportchef des Tabellenzwölften der Fußball-Bundesliga auf – die sportliche Krise des Clubs ist dabei nicht ausschlaggebend. Auf einer sehr emotionalen Pressekonferenz am Freitag im Borussia-Park gab Eberl tränenreich seine Entscheidung bekannt. „Ich muss einen Schlussstrich ziehen. Ich muss raus, ich muss auf den Menschen aufpassen“, sagte er sichtlich bewegt und ergriffen. Immer wieder rang Eberl um Fassung. Bevor es losging, atmete er tief durch, zögerte mit seinen ersten Worten. „Es ist wahrscheinlich die mit Abstand schwerste Pressekonferenz, die ich halten muss, seit ich Sportdirektor sein durfte“, sagte er. Er sei auch ein ganz gutes Beispiel dafür, was auf der Welt passiere. „Es ist ein ganz simpler Grund, warum ich nicht mehr arbeiten kann, weil ich müde, weil ich erschöpft bin.“ Es sei kein verletzter Stolz. „Ich beende was, was mein Leben war.“

Eberl muss den Verein damit aus gesundheitlichen Gründen mitten in der bislang so enttäuschend verlaufenen Saison verlassen. Aktuell liegt der Club nur drei Punkte vorm Relegationsrang, schied auf peinliche Weise im DFB-Pokal im Achtelfinale gegen den Zweitligisten Hannover 96 aus und verlor sieben der vergangenen neun Pflichtspiele. Bereits am Donnerstagabend hatten Medien über den geplanten Rücktritt Eberls berichtet. Für den ehemaligen Profi ist es ein abrupter Abschied nach insgesamt über zwei Jahrzehnten bei seinem Herzensverein. 13 Jahre davon arbeitete Eberl als Sportdirektor. Sein Vertrag – erst 2020 verlängert – wäre bis Ende Juni 2026 gültig gewesen.

28. Januar, 15.27 Uhr: Spiele der BVB-U23 im März sind terminiert

An diesem Wochenende geht es für Borussia Dortmunds U23 in der 3. Liga am 24. Spieltag gegen den VfL Osnabrück. Inzwischen wurden außerdem die Spieltage 29 bis 31 terminiert: Zunächst geht es für die Mannschaft rund um Trainer Enrico Maaßen am Samstag, 05. März, zu Türkgücü, ehe das Heimspiel gegen die Würzburger Kickers am 13. März sonntags ansteht. Den 31. Spieltag bestreitet der BVB auswärts bei Eintracht Braunschweig. Das Spiel findet montags am 21. März statt.

28. Januar, 13.18 Uhr: Vorerst keine Fan-Lockerungen in NRW

Das BVB-Heimspiel gegen Leverkusen am 6. Februar wird mit großer Wahrscheinlichkeit vor nur 750 Zuschauern stattfinden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erteilte möglichen Lockerungen im Interview mit ntv/RTL eine Absage: „Es kommt immer auf die Infektionslage an. Wenn wir eine stabile Situation auf den Intensivstationen haben, dann kann man sich bei diesem Thema Änderungen vorstellen – aber das ist jetzt eben noch nicht so weit.“ Die aktuellen Beschlüsse gelten bis zum 9. Februar. Anders ist die Lage in Bayern und Baden-Württemberg – dort sind bei Freiluftveranstaltungen derzeit maximal 10.000 bzw. 6000 Zuschauer zugelassen.


28. Januar, 12.23 Uhr: BVB-Stürmer Erling Haaland will nach der Karriere Bauer werden

Erling Haaland will nach seiner Karriere als Fußballer in seinem Heimatort Bryne Bauer werden. „Ich denke, ich werde eine kleine Farm haben, wenn ich mich in Bryne zur Ruhe setze“, sagte der 21-jährige Angreifer des Bundesligisten Borussia Dortmund in einem Interview des US-Fernsehsenders ESPN. Er sei sich ziemlich sicher, dass er einige Tiere haben werde.

Der Norweger hatte im Sommer 2020 auf seinem Instagram-Account ein Foto gepostet, auf dem er auf einem Traktor sitzt und dazu geschrieben: „Ich arbeite“. Landwirtschaft sei eine Möglichkeit, seinen Kopf abzuschalten und einmal nicht an Fußball zu denken, sagte Haaland nun. „Wenn es also möglich ist, versuche ich, meinen Kopf zu entspannen. Und eines dieser Dinge ist zum Beispiel, auf einem Bauernhof zu sein oder einen Traktor zu fahren oder die Kühe zu füttern oder was auch immer“, meinte er. Noch habe er keine eigenen Kühe, „aber ich werde in der Zukunft mit Sicherheit welche haben“.


28. Januar, 10.58 Uhr: Eberl vor Abschied bei BVB-Konkurrent Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach will in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz um 14 Uhr an diesem Freitag über die Gerüchte um die Zukunft von Sportchef Max Eberl informieren. Zu den übereinstimmenden Medienberichten, denen zufolge der 48-Jährige die Borussia nach gut 13 Jahren verlassen will, äußert sich der Klub bis dahin weiter nicht. Bei der Pressekonferenz sollen neben Eberl auch Vereinspräsident Rolf Königs, Vizepräsident Rainer Bonhof und Finanz-Geschäftsführer Stephan Schippers teilnehmen.

Laut „Bild“ hat Eberl um die Auflösung seines Vertrages zum Monatsende gebeten, Vereinsboss Rolf Königs das aber abgelehnt haben. Es dürfte um eine mögliche Ablöse gehen, zumal Erlöse aus dem internationalen Geschäft für den ehemaligen Champions-League-Teilnehmer vorerst nicht in Sicht sind. Eberls Vertrag ist noch bis Ende Juni 2026 gültig. Wie die „Bild“ auch berichtete, soll Königs Eberl zur Auflage machen, dass Eberl bei einer Trennung ein Jahr lang keinen anderen Bundesliga-Club übernehmen darf.

27. Januar, 12.55 Uhr: BVB beteiligt sich an Gedenktag für die Opfer des Holocaust

Borussia Dortmund engagiert sich seit Jahren gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Diskriminierung. Auf Initiative des Deutschen Freundeskreises Yad Vashem hat sich der BVB 2019 auch am Ausbau der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel beteiligt. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust nimmt der BVB auch an der Aktion „Licht zeigen“ teil. „Die unfassbare Zahl sechs Millionen ermordeter Jüdinnen und Juden wird durch einzelne Biografien greifbarer und es wird deutlich, dass jedes einzelne Opfer ein Mensch mit ganz eigener Geschichte war“, wird Hans-Joachim Watzke zitiert. Darüber hinaus sagt der BVB-Geschäftsführer: „Ich hoffe, die Geschichte des Chanukka-Leuchters von Rahel Posner ist für viele Menschen ein Startpunkt für die Auseinandersetzung mit der Geschichte. Nur wenn wir uns unserer Geschichte bewusst sind, können wir gemeinsam unsere Gegenwart und Zukunft gestalten.“

26. Januar, 11.57 Uhr: BVB-Fan und Schauspieler Frederick Lau trifft bei „Schlag den Star“ auf Union-Stürmer Max Kruse

Er will „Schlag den Star“ im Sturm gewinnen: Max Kruse vom 1. FC Union Berlin tritt am Samstag live auf ProSieben (20.15 Uhr) gegen Schauspieler Frederick Lau an – der bekennender BVB-Fan ist. Der Profi-Kicker lässt keine Zweifel an seinem Siegeswillen offen: „Eins kann ich dir sagen, Frederick: Das wird kein Freundschaftsspiel!“ Doch das beeindruckt Lau wenig, er kontert hitzig: „Dich hau ich weg – für alle Ruhrpott Assis und West Berlin!“

In bis zu 15 Runden treten die beiden Gegner bei „Schlag den Star“ im direkten Duell gegeneinander an. Der Gewinner erhält 100.000 Euro. Elton führt durch den Abend, Ron Ringguth kommentiert. Produziert wird „Schlag den Star“ von Raab TV. Musikalische Unterstützung erhalten Freddy Lau und Max Kruse von James Morrison mit „Don’t mess with love“ und von Max Giesinger mit „Irgendwo da draußen“.


26. Januar, 10.46 Uhr: Mehrheit lehnt Lockerungen für mehr Zuschauer ab

Eine Mehrheit der Deutschen lehnt eine verstärkte Zulassung von Zuschauern in der Fußball-Bundesliga einer Umfrage zufolge ab. 57 Prozent der Befragten befürworteten bei einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov, dass es laut den Beschlüssen von Bundesregierung und Länderchefs vorerst keine bundesweite Teil-Öffnung der Stadien für Fans geben wird. 29 Prozent der Bundesbürger lehnen diese Regelung dagegen ab und würden sich wieder mehr Zuschauer bei Bundesliga-Spielen wünschen.

Bund und Länder hatten bei ihren Beratungen am Montag Lockerungen von Corona-Auflagen ausgeschlossen, die Maßnahmen aber auch nicht verschärft. Damit bleibt es in den großen Profiligen weitgehend bei Geisterspielen. Die Staats- und Senatskanzleien sollen aber bis zum 9. Februar eine einheitliche Regelung für überregionale Großveranstaltungen vereinbaren. In einigen Bundesländern gibt es bereits Lockerungen auch für den Fußball.

26. Januar, 10.29 Uhr: Baden-Württemberg lässt mehr Fans ins Stadion

Baden-Württemberg lockert seine Corona-Regeln für Großveranstaltungen. Im Fußballstadion sind in der normalen Alarmstufe wieder bis zu 6.000 Zuschauer zugelassen, wenn der Veranstalter die 2G-plus-Regel anwendet, erklärte Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) am Mittwoch im Landtag in Stuttgart. Das heißt, die Besucherinnen und Besucher müssen geimpft oder genesen und zusätzlich getestet sein.

Wenn die Veranstalter mit der 2G-Regel arbeiten wollen, gilt eine Obergrenze von 3.000 Zuschauern. Bei Kulturveranstaltungen wie Konzerten sind in geschlossenen Räumen 3.000 Besucher zugelassen – unter der Bedingung, dass 2G plus am Eingang angewendet wird. Bei 2G ist die Obergrenze 1500. Für alle Veranstaltungen gelte, dass höchstens die Hälfte der Kapazitäten ausgeschöpft werden dürfe. Das gilt auch für Fastnachtsfeste. „Umzüge im Freien müssen wir leider untersagen“, sagte Kretschmann.


25. Januar, 14.43 Uhr: Köln-Geschäftsführer Wehrle kritisiert Corona-Beschlüsse: „Würfeln die eigentlich?“

Der Kölner Geschäftsführer Alexander Wehrle hat mit Unverständnis auf die jüngsten Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz reagiert, die Entscheidung über eine Rückkehr von mehr Fans in die Fußball-Stadion vorerst aufzuschieben. „Das ist jetzt absolut überhaupt nicht mehr verhältnismäßig. Es ist rational nicht mehr erklärbar“, sagte er laut Express beim Kölner Talk „Loss mer schwade“.

Wehrle begrüßte, dass Bundesliga-Rivale Borussia Dortmund rechtliche Schritte erwägt: „Da stehen wir Seite an Seite mit dem BVB.“ Der scheidende Kölner und künftige Stuttgarter Finanzchef monierte die Uneinheitlichkeit der Regeln: „Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, wenn in der Elbphilharmonie in Hamburg von 2100 möglichen Zuschauern 2000 in einem geschlossenen Raum sind und ein paar Kilometer weiter im Hamburger Stadion auch 2000, weil das eben die Grenze ist. Wer hat denn die 2000 in Hamburg festgelegt? Und wer die 750 in Köln? Und wer die 1000 in Mainz? Würfeln die eigentlich?“

Wehrle verwies auf die Effizienz der bisherigen Hygiene-Konzepte in den Proficlubs: „Wenn man mir jetzt rational erklären will, dass man unter freiem Himmel keine 10 000 oder 15 000 Menschen mit Abstand ins Stadion lassen kann, weil dann Hotspots entstehen, dann frage ich: Welche Hotspots denn? In den vergangenen Monaten haben wir doch bewiesen, dass bei Großveranstaltungen, auch beim Eishockey, Handball, Basketball, in der Kultur, eben keine Infektionsketten entstanden sind.“

Bei ihren Beratungen mit dem Bund hatten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder am Montag beschlossen, eine verstärkte Rückkehr von Zuschauern zu Spielen der Fußball-Bundesliga und anderen deutschen Profiligen wegen der steigenden Zahl an Corona-Infektionen vorerst nicht zu gestatten. Bis zum 9. Februar soll aber eine einheitliche Regelung für überregionale Großveranstaltungen vereinbart werden.


25. Januar, 14.26 Uhr: Weiter nur 500 Zuschauer in Niedersachsen – Werder hofft auf mehr

Die Obergrenze von 500 Zuschauern im Profisport bleibt in Niedersachsen bestehen. „Niedersachsen plant weder Verschärfungen noch Lockerungen. Das heißt, bei uns bleibt es dabei, dass Veranstaltungen nur mit bis zu 500 Personen zulässig sind“, erklärte eine Regierungssprecherin am Dienstag in Hannover. Zuvor hatte Bayern angekündigt, etwa in der Fußball-Bundesliga bis zu 10 000 Zuschauer zuzulassen.

Neben dieser Obergrenze soll dort eine maximale Auslastung von 25 Prozent der Zuschauerkapazität gelten. Bund und Länder konnten sich in ihren Corona-Beratungen am Montag in der Frage des Profisports auf keine gemeinsame Linie verständigen. Bis zum 9. Februar soll nun ein Konsens gefunden werden. In Bremen hofft Fußball-Zweitligist Werder darauf, wieder mehr Zuschauer empfangen zu können. „Wir sind in Bremen, glaube ich, aufgrund der guten Impfquote in der Lage, eine vernünftige Veranstaltung mit Teilzuschauern durchzuführen. Wie viele das sein können, wollen wir im Dialog mit der Politik erarbeiten“, sagte Geschäftsführer Klaus Filbry der „Bild“-Zeitung.


25. Januar, 14.04 Uhr: Auch Baden-Württemberg plant Öffnung bei Großveranstaltungen

Nach Bayern will nun auch Baden-Württemberg die Corona-Regeln für Sport und Kulturveranstaltungen lockern, aber nicht so stark wie der Freistaat. Anders als Bayern wolle die grün-schwarze Landesregierung in der Fußball-Bundesliga keine Spiele mit bis zu 10 000 Zuschauern zulassen, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart.

„Wir werden sicher mit den Zahlen erheblich drunterbleiben“, sagte der Grünen-Politiker. Andererseits müsse es eine gewisse Öffnung geben, sonst werde es wieder „gigantische Debatten“ über Unterschiede bei den Corona-Regeln zwischen den Ländern geben. Sein Land werde in der neuen Corona-Verordnung „einen mittleren Weg“ gehen. Mit der Erlaubnis für Großveranstaltungen gehen die beiden Südländer über den gemeinsamen Bund-Länder-Beschluss vom Montagabend hinaus.

„Man muss sehr bedauern, dass es gestern nicht gelungen ist, zu Veranstaltungen eine bundeseinheitliche Regelung zu finden“, sagte Kretschmann. Zwar solle es hierzu am 9. Februar nochmal Gespräche geben. Doch bis dahin müssten die Ländern das zunächst selbst regeln. In der bisher geltenden Alarmstufe II im Südwesten dürfen bei Veranstaltungen 50 Prozent der maximalen Kapazität genutzt werden – aber höchstens 500 Besucherinnen und Besucher können kommen. Und es gilt die Regel, dass nur Geimpfte und Genesene mit einem Test (2G plus) Zugang haben. Nach einem Gerichtsurteil muss das Land aber jetzt das reguläre Stufensystem wieder in Kraft setzen. Das bedeutet, dass künftig die normale Alarmstufe gilt. Diese sieht bei Veranstaltungen eigentlich eine Auslastung von bis zu 50 Prozent vor und höchstens 25 000 Besucherinnen und Besucher. Kretschmann kündigte erneut an, diese Regeln innerhalb der einzelnen Stufen anpassen zu wollen. Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante mache dies nötig.


25. Januar, 13.26 Uhr: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren nach Spielabbruch in Duisburg ein

Nach dem Abbruch des Drittligaspiels zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück, Ligakonkurrenten der U23 des BVB, hat die Staatsanwaltschaft Duisburg das Ermittlungsverfahren eingestellt, das sie wegen des Verdachts der Beleidigung gegen einen Zuschauer eingeleitet hatte. Ein hinreichender Tatverdacht könne nicht begründet werden, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Zuvor hatte bereits der Staatsschutz der Duisburger Kriminalpolizei die Untersuchungen gegen den Zuschauer beim Spiel am 19. Dezember mit dem Hinweis abgeschlossen, dass sich der Vorwurf einer rassistischen Beleidigung nicht bestätigt habe.

Der Beschuldigte stand im Verdacht, den Osnabrücker Spieler Aaron Opoku beleidigt zu haben. Schiedsrichter Nicolas Winter hatte die Partie daraufhin zunächst unterbrochen und danach abgebrochen. „Wir nehmen Vorwürfe dieser Art sehr ernst. Natürlich sind die Beteiligten emotional stark betroffen, das ist ja verständlich. Darum haben wir intensiv ermittelt und eine zweistellige Anzahl von Zeugen vernommen und alle optischen und akustischen Aufzeichnungen des Spiels ausgewertet. Die Vorwürfe haben sich jedoch nicht bestätigt“, erklärte Staatsanwalt Martin Mende.

Der Sachverhalt stelle sich so dar, dass der Spieler Florian Kleinhansl eine Ecke für die Mannschaft des VfL Osnabrück ausführen wollte und sich Mannschaftskollege Opoku der Eckfahne näherte. In diesem Moment sei es zu dem Ausruf gekommen. Dem Beschuldigten konnte nicht nachgewiesen werden, dass er den Spieler Opoku gemeint habe. Dies erklärte der Beschuldigte auch selbst. Der offensichtlich tatsächlich angesprochene Kleinhansl hat keinen Strafantrag gestellt.


25. Januar, 12.54 Uhr: Fan-Rückkehr – Bayern prescht bei Großveranstaltungen vor

Bayern lockert die Corona-Regeln für Sport- und Kulturveranstaltungen, auch für überregionale. Das hat das Kabinett in München am Dienstag beschlossen. Mit der Wieder-Erlaubnis für Großveranstaltungen geht der Freistaat über den gemeinsamen Bund-Länder-Beschluss vom Montagabend hinaus. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte diese Entscheidung hart kritisiert und angekündigt, rechtliche Schritte zu prüfen.

In der Fußball-Bundesliga und in allen anderen Profiligen darf in Bayern künftig wieder vor bis zu 10.000 Zuschauern gespielt werden. Neben dieser absoluten Obergrenze gilt für überregionale Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern grundsätzlich: Es dürfen maximal 25 Prozent der Kapazitäten genutzt werden. Die Fans müssen geimpft oder genesen und zusätzlich getestet (oder geboostert) sein und eine FFP2-Maske tragen. Dazu gilt ein Alkoholverbot.

Zugleich wird – analog zum Sport – das Komplett-Verbot für große überregionale Kulturveranstaltungen aufgehoben: Werden mehr als 1000 Zuschauer erwartet, darf die Zuschauer-Kapazität zu maximal 25 Prozent ausgelastet werden. Wie bei großen Sport-Events gilt, etwa für Konzerte, eine absolute Personenobergrenze von 10.000 Zuschauern. Bei allen anderen Kultur- und Sportveranstaltungen sind künftig wieder doppelt so viele Zuschauer erlaubt wie bisher: In Theatern, Kinos und bei anderen Kultur- und Sport-Events ist von Donnerstag an wieder eine Zuschauer-Auslastung von bis zu 50 Prozent möglich – bisher waren es 25 Prozent.

Bund und Länder hatten sich am Montag eigentlich darauf verständigt, dass die Chefs der Staats- und Senatskanzleien bis zum 9. Februar eine einheitliche Regelung für überregionale Großveranstaltungen vereinbaren sollen. Bayern greift dem nun, wie von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Ende vergangener Woche angedroht, vor. Er begründet dies damit, dass in anderen Bundesländern schon bisher teils deutlich mehr Zuschauer etwa bei Fußballspielen erlaubt seien.



25. Januar, 9.32 Uhr: Berater fordert mehr Spielzeit für BVB-Toptalent Moukoko

Bei Borussia Dortmund haben ihn zuletzt Verletzungen zurückgeworfen, auch die große Konkurrenz ist ein Problem. Youngster Youssoufa wartet auf den großen Durchbruch in der Profimannschaft. Sein Berater forderte nun in der Bild mehr Spielzeit und setzte eine mögliche Vertragsverlängerung als Druckmittel ein (auch Ruhr24.de berichtet).

„Ja, er ist durch Verletzungen in dieser Saison immer wieder ein bisschen zurückgeworfen worden. Ja, die Konkurrenz beim BVB ist natürlich groß. Aber die Spielzeit, die er in der jetzigen Phase seiner Karriere braucht, bekommt er in Dortmund derzeit kaum. Da machen wir uns natürlich Gedanken, was das Beste für die Zukunft ist“, wird Moukoko-Berater Patrick Williams zitiert.

In der laufenden Spielzeit kam Moukoko beim BVB bislang nur auf 187 Einsatzminuten bei den Profis. In der Bundesliga bereitete er immerhin einen Treffer vor beim 3:2-Sieg im Hinspiel gegen Hoffenheim am 27. August 2021. Zuletzt im Einsatz war er beim Rückspiel gegen die TSG – für lediglich sieben Minuten.


24. Januar, 14.12 Uhr: BVB-Nachwuchs überzeugt in Testspielen

Der Nachwuchs von Borussia Dortmund hat in Testspielen überzeugt. Für die U19 erzielte Jamie Bynoe-Gittens den Siegtreffer. Das Team von Mike Tullberg gewann das Testspiel gegen Werder Bremen, den Tabellenzweiten der Bundesliga Nord/Nordost, verdient 1:0. Auch die U17 war erfolgreich und gewann gegen die U19 der SG Unterrath mit 6:1. Für die U19 (1. Platz, 22 Punkte) geht es am Freitag, 4. Februar, in der Bundesliga-West weiter. Um 16 Uhr empfängt sie Bayer 04 Leverkusen (2. Platz, 18 Punkte) zum Spitzenspiel.



24. Januar, 11.50 Uhr: Ehemaliger Co-Trainer Rolf Bock verstorben

Der ehemalige Co-Trainer des BVB Rolf Bock ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Das gab seine Familie bekannt. Bock trainierte Ende der 70er-Jahre die Amateure von Borussia Dortmund und war später Co-Trainer bei der Profimannschaft. Nach dem Abschied von Udo Lattek übernahm er für drei Partien in der Saison 1980/81 die Mannschaft als Interimscoach. „Rolf Bock verlor am 17. Januar den Kampf gegen eine Krebserkrankung“, heißt es in einer Mitteilung des BVB.


23. Januar, 19.31 Uhr: Bayern wahrt den Abstand auf den BVB

Der FC Bayern hat seine Sechs-Punkte-Führung auf den BVB verteidigt. Der deutsche Rekordmeister und Titelverteidiger verabschiedete sich am Sonntagabend mit einem 4:1 (2:0)-Sieg bei Hertha BSC in die Bundesligapause. Corentin Tolisso (25. Minute), Thomas Müller (45.) trafen in der ersten Hälfte im Berliner Olympiastadion. In der Schlussviertelstunde erhöhten Leroy Sane (75.) und Serge Gnabry (79.). Der Hertha gelang vor 3000 Zuschauern nur ein Tor durch Jurgen Ekkelenkamp (80.). Die Berliner gehen als Tabellen-13. mit nur drei Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang in die Auszeit.


23. Januar, 13.04 Uhr: Ex-BVB-Coach Favre bereit für neuen Job

„Ich fühle mich nach wie vor jung, und ich bin gesund. Ja, es geht mir richtig gut. Die Batterien sind aufgeladen. Ein paar Jahre lang bleibe ich noch im Geschäft“, sagte Lucien Favre der Agentur Keystone-SDA. „Irgendwann sitzt man zu Hause und merkt: Ich will zurück, ich brauche den Platz, ich muss gegen einen Ball treten, den Fußball riechen, das Adrenalin spüren“, meinte der 64-Jährige, der seit seinem Rauswurf im Dezember 2020 bei Borussia Dortmund ohne Job ist. Allerdings wolle der Ex-BVB-Coach nur ein Amt annehmen, von dem er zu 100 Prozent überzeugt sei. Bislang sei aber noch kein passendes Angebot dabei gewesen.


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