BVB-Brasilianer Reinier bei einer Trainingseinheit in Dortmund-Brackel. © Marvin K. Hoffmann
Borussia Dortmund

BVB-Brasilianer Reinier: Eine Leihe als Geschäft ohne Gewinner

Am 18. Geburtstag vergoss Reinier Freudentränen: Der Brasilianer unterschrieb bei Real Madrid. Zwei Jahre später gehört er beim BVB oft nicht einmal zum Spieltagskader. Eine Ursachenforschung.

Der Wind bläst kalte Böen über den immergrünen Rasen. Zehn Fußballer in hellen Trainingsjacken und langen schwarzen Hosen machen sich an die Arbeit. Wegen der frostigen Luft haben manche Handschuhe und Mützen übergezogen. Die Stimmung in Brackel passt zum Wetter, es ist eisig beim BVB nach dem 1:2 beim FC St. Pauli und dem Aus im DFB-Pokal. Erst mitten in der Nacht waren die Busse aus Hamburg nach Dortmund zurückgekehrt, beladen mit niedergeschlagenen Spielern und tonnenweise Frust. Welch deprimierende Momente am 20. Geburtstag für einen von ihnen, der meist dabei ist, aber nie so richtig dazugehört: Reinier. Und was für ein Gegenpol zu den Emotionen zwei Jahre zuvor.

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Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1980, liebt Sport und lebt (meistens) sportlich. Erste journalistische Gehversuche mit 15. Einser-Diplom in Sportwissenschaft an der Universität Hamburg (2006). Heinz-Kühn-Stipendiat. Seit 2007 bei Lensing Media tätig. Seit 2012 BVB-Reporter.
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