Netzwerktreffen: "Mein Waltrop" will Vereinen helfen

WALTROP. Sie sind Mitglied in einem Verein und Ihnen fehlt zu einem Projekt Unterstützung? Oder Sie würden sich gern mit anderen austauschen, wie es bei denen läuft? Dann sind Sie beim Netzwerktreffen der Waltroper Vereine genau richtig.

  • Beim Weihnachtsmarkt der Vereine hat die Zusammenarbeit schon super geklappt. Foto: Martin Behr (Archiv)

Kunst und Kultur, Kinder-, Jugend- und Altenhilfe, Heimatpflege und Heimatkunde, internationale Gesinnungen, Toleranz und den Völkerverständigungsgedanken fördern – nicht weniger als das hat sich ein neuer Verein in Waltrop vorgenommen.

"Mein Waltrop"

Gegründet wurde er bereits im September 2018, jetzt geht „Mein Waltrop“ in die Vollen. Die acht Gründungsmitglieder bestimmten Danny Högn zu ihrem Vorsitzenden.

Positives Beispiel: Weihnachtsmarkt der Vereine

Viele Waltroper engagieren sich in vielfältiger Weise im Ehrenamt. „Dieses Engagement kann Enormes leisten. Das wissen alle“, schreibt der Verein in einer Presseerklärung und führt als positive Beispiele den Weihnachtsmarkt der Vereine, den Bau des „Feldes der Träume“ am Sportzentrum Nord oder aber die Veranstaltung „Waltrop bekennt Farbe für Demokratie und Vielfalt“ am Kiepenkerl an. „Doch auch das Ehrenamt findet irgendwann und irgendwo seine Grenzen“, schreibt der Verein weiter. Genau an diesem Punkt, wenn das Ehrenamt an seine Grenzen stößt, will „Mein Waltrop“ tätig werden.

Alle Vereine in Waltrop eingeladen

Aus diesem Grunde lädt die Gruppe alle Vereine Waltrops für den kommenden Donnerstag, 23. Mai, ab 18.30 Uhr zum ersten Netzwerktreffen der eingetragenen Waltroper Vereine in das Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum, Im Sauerfeld 2, ein. Als Referent für die Zusammenkunft konnte Oliver D. Reinehr vom Landessportbund gewonnen werden. Reinehr ist anerkannter Experte in Sachen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit im (Sport)-Verein.

Effizienter zusammenarbeiten

Wo können sich Vereine zusammenschließen, um noch effizienter zu arbeiten? Wo stoßen Vereine an ihre Grenzen und wie kann man diese überwinden (wie beispielsweise bei der Datenschutzgrundverordnung)? Wie Organisation und Abläufen im Verein verbessert werden können und wo Hilfe, auch von außen, nötig ist – auch um diese Fragen wird es am 23. Mai gehen. „Mit hoffentlich vielen Vereinsvertretern“, wünscht sich das Netzwerk. Marcel Mittelbach, der stellvertretende Vorsitzende von „Mein Waltrop“, erklärt: „Wir haben insgesamt 60 Vereine schriftlich eingeladen, sind uns aber nicht sicher, ob wir alle erreicht haben.“ „Sollte ein Verein keine schriftliche Einladung erhalten haben, ist er dennoch herzlich zur Veranstaltung willkommen“, so Mittelbach.
Wenn das Treffen Anklang findet, und davon geht Mittelbach aus, sollen weitere Treffen folgen.
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