Hauptausschuss: Bürgerinitiative fordert Verkehrswegekonzept

Datteln Lange Staus Tag für Tag in der Innenstadt zeigen es überdeutlich, in Sachen Verkehrsfluss und Verkehrsführung liegt in Datteln einiges im Argen.

» zurück zum Artikel

13 KOMMENTARE
18.09.18 10:27

Autos vor die Tür

von MartinStein

Hey Freunde. Ich verfolge die Diskussion grade sehr interessiert.
Zuerst müsste man den Transitverkehr aus der Stadt verbannen. Ortsumgehungen (B474n, Umgehung Meckinghoven, Nordring, ...). Den innerstädtischen Verkehr reduzieren in dem man attraktive Alternativen anbietet. Breite Radwege mit grüner Welle und nicht doppelte Wartezeiten an Ampeln). Ähnliches gilt für Kraftfahrzeuge. Früher gab es die „grüne Welle“ heute hat nur der Linienbus diese. Der Rest wird aktiv ausgebremst.

Fazit: Durchgangsverkehr aus der Stadt verbannen.
Ein vernünftiges Radwegekonzept (attraktiver Gegenspieler zum Auto).
Grüne Wellen.
Und, das kann der Bürger mal machen: AUTO EINFACH MAL STEHEN LASDEN UND SICH BEWEGEN!!!(Rad, zu Fuß oder mit dem Bus).

Grüße Martin

19.09.18 17:15

Hallo Martin!

von Juline

Gute Vorschläge, aber leider nicht alle durchsetzbar.
1) grüne Welle funktioniert nur, aber nur bis 6.30 Uhr, dann Stau wegen überhöhtem Verkehrsaufkommen. Zusätzlicher Störfaktor ist die jahrelange Baustelle.
2) B 474n ist mein Thema seit 1998. Leider blockiert ein gewisser Krämerkämper (BUND), wohnhaft am Waldesrand (Cafe Kortmann 1 km geradeaus), seit noch längerer Zeit diese notwendige Straße.
3) Auf die Nachteile durch die Bus-Beschleunigungsspuren für den allg. Kfz-Betrieb habe ich einige Ratsherren vor Einführung hingewiesen. Ich bin aber mittlerweile überzeugt, dass dies im Sinne des ÖVP's richtig ist.

15.09.18 19:30

Boemmel, Boemmel, Boemmel,

von Weltfrieden

schon wieder Sie?
Ich hatte ihnen doch erst letzte Woche dargelegt, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ... halten.
Da haben sie, entgegen aller Tatsachen, behauptet, die B 235 hätte keine zusammenhängende LSA-Schaltung.
Jetzt stellen sie schon wieder Behauptungen auf, die jedweder Grundlage entbehren.
Sie wollen Ausweichmöglichkeiten für Pendler und führen als Lösung die engsten und schmalsten Anliegerstraßen ins Feld, die Datteln zu bieten hat.
Ist ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass sie sich mit solch unqualifizierten Kommentaren selbst ins Abseits stellen?

17.09.18 12:53

Hallo Weltfrieden

von Boemmel

Nochmal ich bleib dabei. Die zusammenhängende LSA-Schaltung an der B235 gibt es nicht, oder wenn es sie gibt funktioniert sie nicht. Das habe ich erst gestern ausprobiert. Ich stand auf 'Pole Position' B235 am Gasthaus am Hötting. Habe dann normal auf 50 km/h beschleunigt und bei Mercedes Schopp war die Ampel rot und ich musste ca. 1 Minute warten (ohne Rückstau). Wo soll das eine grüne Welle sein???????
Anstatt schlau zu reden probieren Sie das einfach mal aus. Es funktioniert nicht!!!

15.09.18 10:35

An die Verkehrslaien Gymo und doubletrouble!

von Juline

Seit 1976 wird das Problem B474n bearbeitet.
Der Hauptstörfaktor ist hierbei ein gewisser Krämerkämper (BUND) mit nur noch einem Häuflein von Gegnern.
Die Dattelner Stadtverwaltung steht seit BM (ehem.) Niggemeyer voll hinter dieser Straßenplanung, im Gegensatz zur Waltroper Stadtverwaltung.
Die Ausschreibung für den Dattelner Abschnitt läuft und wird hoffentlich im Januar 2019 vergeben. Waltrop lässt grüßen, immerhin hat man mittlerweile das Planfeststellungsverfahren eingeleitet.
Konkret zu Gymo: Für das erforderliche Kraftwerk Datteln 4 ist eine direkte Zufahrt zur B 474n (Bereich "Im Löhringhof") und damit zur A2 geplant.
Die BIM hat bisher immer nur die B474n im Anhang zu ihren Forderungen betrachtet, dabei ist die B235 "die Mutter aller Verkehrsprobleme" und nicht die Lukaskreuzung. Herr Meinhövel, wie beim Hausbau gilt immer noch: "Erst das Fundament und dann das Dach". Ich rate Ihnen, sich von den Linken und den Grünen zu verabschieden, denn die sind gegen die B474n.

Viele Grüße von Julinchen! zwinkern

15.09.18 15:58

An die Verkehrsexpertin Juline

von Boemmel

Nun Sie drehen ja das ganz große Rad. B474 für Millionen bauen und hunderte Bäume fällen. Hoffentlich bauen dann nicht die BUND-Wutbürger eine 'Oaktown' und bewerfen die Polizei mit ekligen Sachen. grinsen
Anstatt auf die o.g. große Lösung zu warten sollten man lieber erst mal nach umsetzbaren Verbesserungen suchen.
Wir haben mehr Verkehr/Pendler. Also brauchen wir mehr Straßen um den Verkehr besser zu verteilen. Somit sollten die vor Jahren eingerichteten Sackgassen wie Meisterweg, Herdieckstraße, Leharstraße, Brückenstraße, usw. wieder geöffnet werden. Dann können die Anwohner direkt einfahren und der Verkehr wird nicht immer über die belasteten Hauptachsen wie in Datteln üblich geleitet.
Ferner sind alle Dattelner gleich und ich sehe keinen Grund warum B235 Bewohner belastet werden sollen damit Sackgassen-Anwohner geschont werden. Für solche Maßnahmen braucht man kein StraßenNRW, keine Waltrop und man muss auch keine Bäume fällen.

15.09.18 16:49

Hallo Boemmel!

von Juline

Sie sprechen mir aus dem Herzen.
1) Vergleich: es müssen einige Bäume gefällt werden, dafür werden tausende Bürger in Waltrop (Leveringhäuser Straße) und Datteln (Castroper Straße) weniger gesundheitlich geschädigt (siehe Lärmaktionsplan für Datteln und Waltrop). Was ist wichtiger?
2) Ein wunderbarer Vorschlag. Öffnen Sie einmal die von Ihnen oben genannten Anliegerstraßen. Sie werden gesteinigt, obwohl es bei uns nicht mehr üblich ist. Sie als Träumer zu bezeichnen ist keine Beleidigung.
3) Hinweis zum Dattelner Berg I (Bereich Hauptfriedhof).
Es gab dort vor Jahren einen Wohnungsbrand auf der Amandusstraße. Das gesamte Wohngebiet konnte nicht mehr angefahren werden, weil eine zweite Ausfahrt zur Ahsener Straße fehlt. Aussage der Stadt: Wegen der Zunahme des Durchgangsverkehrs ist mit Widerstand der dortigen Anlieger zu rechnen (Anliegerstraßen und Sackgassen).
4) Ich war früher selbst Anlieger der Castroper Straße. Ich weis deshalb worüber ich rede!
Lieber Boemmel, bitte nicht das Mischwäldchen an dem Schießstand Losheide mit dem Hambacher Forst vergleichen.
Dort werden Unrat, Fäkalien und Müll in den Forst gekippt. Werfen Sie einmal eine Mülltüte in das vorgenannte Mischwäldchen und werden erwischt, dann sind Sie mit einigen 100 € dabei.
Viele Grüße von der Verkehrsexpertin Juline. zwinkern

14.09.18 21:43

Verkehrswege

von kirsche11

Die Stadt ist und bleibt Pleite, wegen den Sozialleistungen. Zahlt mehr Steuern oder hört auf zu heulen !
Tipp : Anders wählen !

14.09.18 12:12

Wolkenkuckucksheim

von doubletrouble

Ich habe oft den Eindruck, dass die Verantwortlichen in der Stadt noch nie die neuralgischen Stellen aufgesucht haben. Und der Austausch mit den Kreis- und Landesbehörden nicht vorhanden ist. Anders ist die desolate Verkehrssituation auf der B235 von Castrop bis hinter Stadtmitte Datteln nicht zu erklären. Die Lukaskreuzung ist seit Jahren DER Staufaktor für Autofahrer. An sicheres Radfahren ist in ganz Datteln nicht zu denken, der aufgemalte Alibi-Radweg ist viel zu schmal und sehr gefährlich. Und und und.... von einem schlüssigen Konzept ist die Stadt weit entfernt und wenn die Verwaltungsebenen in erster Linie damit beschäftigt sind, sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben dann wird das auch noch lange so bleiben. Einfach nur grässlich. Die höchsten Grundsteuern im Kreis verlangen, aber nichts zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität davon finanzieren. Und noch einen teuren 'Experten' einkaufen und unnütze Pöstchen wie einen Vollzeit-Stadtsprecher finanzieren.... da soll den zahlenden Bürger angesichts des täglichen Chaos' nicht der Zorn packen? Schwierig.

14.09.18 10:18

Verkehrschaos

von kimphilippniklas

Lukaskreuzung

14.09.18 10:17

Verkehrschaos

von kimphilippniklas

Sorry.
Zubereitung ist nicht die Castroperstrasse
Sondern Wittenerstrasse

14.09.18 07:08

Von jeden Investor ein Verkehrskonzept?

von Gymo

Die Stadtverwaltung und SPD machen sich doch lächerlich mit solchen Aussagen. Das ist ja ein toller Anreiz für die Investoren. Wollen nach Datteln kommen und sollen dann stadteigene Hürden aus den Weg räumen....
Die Thematik mit dem Verkehrsproblemen gibt es seit mid- 20 Jahren. In den Gutachten für das Kraftwerk Datteln 4 und für das Gelände Ruhrzink war das alles überhaupt kein Problem. Das Problem ist doch, dass die Stadtratsmitglieder nicht in der Lage sind eigene Gedanken zu entwickeln um Probleme zu lösen, sondern sich immer wieder auf sog. Gutachen und den falschen Inhalten verlassen, ohne sich selbst zu überlegen, ob das überhaupt richtig sein kann, was darin festgehalten ist.

13.09.18 22:27

Diese sogenannte Kenntnissnahme im Hauptausschuss der Stadt !!!

von michali2

Wenn sich Parteimitglieder in Datteln, hierzu äußern kann das weiterhin sehr lange dauern. Denn Sie wissen nicht was Sie tun !!! LG. Michael Schürmann

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    13. September 2018, 17:42 Uhr
    Aktualisiert:
    14. September 2018, 16:02 Uhr
  • Orte: