50. Radio- und Grammofonbörse: 1300 Euro für krebskranke Kinder

DATTELN Am Sonntag gab es in der Stadthalle nur Gewinner. Technik- und Retro-Fans trafen bei der 50. Auflage der Radio- und Grammofonbörse auf eine breite Palette nostalgischer Geräte und viele Gesprächspartner zum Fachsimpeln. Und für die Elterninitiative krebskranker Kinder der Kinderklinik gab es am Ende eine Spende von 1300 Euro.

  • Daumen hoch vom Chefsammler: Rainer Berkenhoff (vorne links) übergab mit den Auktionatoren „Ralle“ (3.v.l.) und „Klausi“ (re.) rund 1 300 Euro an Roswitha Rabe von der Elterninitiative krebskranker Kinder. Über die erfolgreiche Jubiläumsbörse freuen sich auch Matthias Dekker (Stadt Datteln, li.), Vize-Bürgermeister Norbert Benterbusch (M.) und Michael Hans vom Kulturbüro (2.v.re.).


„Ich hab’s euch versprochen: Zur 50. Auflage lass ich mir was einfallen“, verkündete Rainer Berkenhoff vom Sammlerkreis Ruhrgebiet. Und das hat er: Mit einer Versteigerung, bei der unter anderem alte Röhrenfernseher oder Radios zu erstehen waren, sammelten die Retro-Fans  für die Dattelner Elterninitiative krebskranker Kinder.

Und passend zu den Kultgeräten standen als Auktionatoren zwei kultige Typen auf der Bühne: „Klausi und Ralle“, bekannt aus der Vox-Fernsehreihe „Ab ins Beet“, brachten die Geräte mit Wortwitz unter die Leute.

Normalerweise reichen sich die beiden Spaten und Hammer in die Hand, doch auch für Raritäten hat Ralle ein Faible: „Man fühlt sich direkt in die Kindheit zurückversetzt, das inspiriert.“

Von dem Geld finanziert die Elterninitiative zum Beispiel Sommer- oder Nikolausfeste, außerdem ein eigenes Clownsprojekt.
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