Soll Citybasket Vorteile unter dem Korb sichern: Center Stefan Fürst. Foto: Braucks
Den Ostwestfalen gelang damit so etwas wie das Comeback dieser Saison. Nach miserablen Leistungen im Herbst 2011 stürzte Salzkotten bis in die Abstiegszone. Die Konsequenz: Der TV wechselte den US-Importspieler aus und prompt lief’s.
Devon Baker heißt der Mann, der sein Team seit Wochen mitreißt und über viele Qualitäten verfügt. „Er ist ein unheimlich schneller Aufbauspieler, zieht zum Korb oder geht auf die Flügel und trifft sehr gut“, sagt Citybaskets Trainer Georg Kleine. „Von ihm profitiert die ganze Mannschaft.“
Mit Baker feierte der TV Salzkotten zehn Siege in Folge. Erst am vergangenen Samstag riss der Erfolgsfaden, bei Tabellenführer Bochum unterlag Salzkotten nach großem Kampf knapp mit 75:81. Das aber ohne Ex-Nationalspieler Nino Garris, der heute gegen Citybasket wieder dabei ist.
Summa summarum: Mit der Truppe, die im letzten Herbst in der Vestischen Arena bei Citybasket deutlich mit 54:77 unterlag, hat das aktuelle Team des TV Salzkotten nur wenig gemein. Was auch auf das Selbstbewusstsein zutrifft: Das Team von Trainer Artur Gacaev, so verkündet es die Homepage des Klubs, wolle Recklinghausen „aus der Hederauen-Sporthalle fegen“ und „die Meisterschaft versalzen“.
Eine Ansage, die Georg Kleine sehr ernst nimmt. „Salzkotten hat auf allen Positionen gute Leute. Wichtig ist, dass wir Baker unter Kontrolle bekommen und die besten Schützen wie Felix Wenningkamp und Nino Garris stoppen“, fordert der Recklinghäuser Trainer von seinem Team. „Dann haben wir auch in Salzkotten eine Chance.“
Über die Folgen einer Niederlage macht sich der Übungsleiter keine Illusionen. „Die Vizemeisterschaft wird wohl nicht mehr in Gefahr geraten“, so Georg Kleine. „Aber das Thema Meisterschaft dürfte erledigt sein.“
TV Salzkotten - Citybasket RE; Freitag, 20.15 Uhr – Hederauenhalle


