Das neue Duo auf der Bank, Trainer Pavel Dotchev (l.) und Co-Trainer Nils Drube, wartet auf den Schlusspfiff.
Doppel-Sechs mit Gala-Vorstellung
Vor allem die Doppel-Sechs zeigte eine Gala-Vorstellung. Jens Truckenbrod und Jonathan Bourgault eroberten Bälle, bestimmten das Tempo, schalteten schnell um, wechselten sich vorbildlich im Vorwärtsgang ab und spielten tolle Pässe. „Sie haben auch die Drecksarbeit gemacht, wurden aber auch von allen unterstützt. Das war eine Kette ohne Ausfall“, so Dotchev. Vor allem Truckenbrod lächelte: „Ich treffe ja selten. Aber wenn, ist es ein schönes Tor.“ Vorgelegt hatte es der Neue. Marco Königs – was für eine Ansage des Ex-Düsseldorfers. „Toreschießen und vorlegen, dafür hat Preußen mich geholt“, sagte der strahlende 21-Jährige. „Die Bedingungen waren schwer. Aber wir haben das Beste draus gemacht.“ Von seinem Coach erfuhr er dafür ein „Riesenlob“.
Dotchev: "Sieg kann nur ein Anfang sein"
Und während die Potsdamer Fans schwer gebeutelt ihr liebevoll „KarLi“ genanntes Karl-Liebknecht-Stadion verließen, blickte Dotchev schon mal eine Woche weiter. „Dieser Sieg kann nur ein Anfang sein. Er ist nicht zufriedenstellend, wenn wir ihn nicht bestätigen. Ich bin gedanklich schon beim Heimspiel gegen Bremen.“ Dass einige Fans nochmal Ex-Coach Marc Fascher mit einem Plakat huldigten, wird sein Nachfolger nicht persönlich nehmen. Wenn er so weitermacht, wird er in Kürze ähnliche Beliebtheitsgrade wie der Hamburger erfahren.








