"Lovesick" auf Netflix: Liebe suchen, Freundschaft haben

Manche Serienhelden wachsen einem so ans Herz, dass die allerletzte Folge kräftigen Trennungsschmerz auslöst. Von daher sei an dieser Stelle ausdrücklich vor der Netflix-Serie „Lovesick“ gewarnt.

  • Lovesick

    Dylan (v. l.), Evie und Luke sind beste Freunde – oder doch mehr? Foto: Brian Sweeney / Netflix

Drei Staffeln lang begleitet der Zuschauer den sensiblen Dylan, der direkt zu Beginn der Serie eine Aufgabe vor der Brust hat. Er hat sich mit Chlamydien infiziert und muss nun jede Frau kontaktieren, mit der er Sex hatte. Eine alphabetische Namenliste soll ihm dabei helfen. Zur moralischen Unterstützung stehen ihm seine Mitbewohner Luke und Evie sowie sein Kumpel Angus zur Seite.

Die Erzählstruktur der Serie fesselt vom ersten Moment an. Der Zuschauer geht mit Dylan die Liste durch – und startet bei der ersten Frau auf der Liste: Abigail. Im Wechsel zwischen Rückblenden und Gegenwart werden nun Dylans Beziehungskisten erzählt. Dabei ist der Mittzwanziger mit seiner zurückhaltenden, manchmal tollpatschigen Art genauso liebenswert wie der witzige Draufgänger Luke. Angus ist ein schräger Vogel und Evie ist, nun ja, in Dylan verliebt…

„Lovesick“ bietet alles, was eine Serie besonders macht: köstlich-witzige Dialoge zwischen wunderbar ausgefeilten Charakteren. Von Folge zu Folge wird deutlicher, wie wichtig Liebe und Freunde im Leben eigentlich wirklich sind. Aber Vorsicht: Nach drei Staffeln ist die Serie wirklich zu Ende erzählt. Schnüff.


AUTOR
Jana Putze
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    25. Januar 2019, 13:52 Uhr
    Aktualisiert:
    25. Januar 2019, 13:57 Uhr