Was haben Butterbrote mit Smartphones zu tun

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Smartphones dominieren das Leben von etwa 80 Prozent der Deutschen, aktuell sind das 57 Millionen Smartphone Besitzer. Im Schnitt wird bis zu 30 Mal am Tag auf das Display geschaut – bei Nutzern zwischen 19 und 24 sind sogar fast doppelt so viele Blickkontakte üblich. Egal, ob beim Fernsehen, auf der Arbeit oder im Straßenverkehr, das Smartphone ist immer im Einsatz. Da sind Unfälle vorprogrammiert.

Häufige Schäden

Da man sein Smartphone so oft in der Hand hat und überall mit hinnimmt, kann es schnell Schaden nehmen. Es rutscht aus der Hand, fällt aus der Tasche oder vom Tisch. In 60 Prozent der Fälle geht dabei zuerst das Display kaputt, dicht gefolgt von der Kamera. Durch ständiges Auf- und Entladen ist als nächstes in der Regel der Akku betroffen, der nach und nach seine Leistung verliert. Hat man noch Geräte-Garantie oder eine Versicherung abgeschlossen, kann man das Smartphone bei einem Reparatur-Service einschicken. Ansonsten bleibt nur, selbst für den Schaden aufzukommen oder ein neues Gerät anzuschaffen.

Die Gesetze der Physik

Wie passen nun Butterbrote und Smartphones zusammen? Genauso wie das Brot landet das Handy fast immer auf dem empfindlichen Display, wenn es herunterfällt. Das liegt an der Fallhöhe: Sowohl Brot als auch Smartphone schaffen nur eine halbe Drehung statt einer ganzen und landen deshalb auf der ungünstigeren Seite, die vor dem Fallen zuvor oben lag. Auch Maße und Gewicht beeinflussen den Sturz.

Was man dagegen tun kann

Eine Handyversicherung ist grundsätzlich sinnvoll, wird aber von vielen Smartphone-Besitzern nicht wahrgenommen. Eine Alternative und gleichzeitige Ergänzung zur Versicherung sind Displayfolien. Sie schützen das Display in erster Linie vor Kratzern und beeinträchtigen dabei die Reaktionsfähigkeit des Smartphones nicht, da das Material dünn genug ist. Damit sind sowohl der Schutz als auch die uneingeschränkte Bedienbarkeit gegeben.

Noch besser gegen Smartphone-Stürze schützen Panzerglasfolien: Sie bestehen aus einem speziell gehärteten Material wie Glas oder Kunststoff und können einfach auf dem Display platziert werden. Wie bei jedem anderen Displayschutz sollte der Untergrund vorher gereinigt werden und man sollte generell in einer staubfreien Umgebung arbeiten. Ein großer Vorteil dieser Folien: Es besteht nicht das Risiko, dass sich die Ränder ablösen und aufrollen.

Das hilft auch

Zusätzlich zur Folie schadet auch eine Hülle nicht, vor allem wenn einem das Smartphone schon öfter heruntergefallen ist. Gerade Modelle aus Silikon dämpfen Stöße und Stürze besonders gut ab durch die Flexibilität des Materials. Allerdings sollte man auch die Hüllen regelmäßig reinigen, da sich im Inneren zwischen Gerät und Hülle häufig Krümel ablagern und dann das Smartphone zerkratzen können. Mit Folie und Hülle sind Smartphones wesentlich weniger anfällig für Sturzschäden.



ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    7. Dezember 2018, 14:33 Uhr
    Aktualisiert:
    7. Dezember 2018, 14:39 Uhr