Die Uniklinik wirft dem Arzt nun vor, vor Gericht „bewusst die Unwahrheit“ gesagt zu haben. Die Uniklinik habe daher gegen den Arzt Strafanzeige wegen „vorsätzlicher Falschaussage, Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung“ gestellt, bestätigte Dagmar Mangels, Pressesprecherin der Uniklinik.
"Es geht um Reputation unseres Hauses"
Man habe sich bisher im Fall Däbritz bewusst zurückgehalten. Alle Vorwürfe gegen die Uniklinik im Zusammenhang mit der Rufmordkampagne seien umfassend aufgeklärt worden. Sie hätten sich als haltlos erwiesen. Wenn jetzt erneut solche Vorwürfe vorgetragen würden, müsse sich die Klinik gegen „unwahre Behauptungen" wehren: „Schließlich geht es auch um die Reputation unseres Hauses“. Weitere rechtliche Schritte behalte man sich ausdrücklich vor.


