Wetter: Starkregen und Sturmböen in NRW erwartet

Kreis Recklinghausen / Essen In den kommenden Tagen ist in Nordrhein-Westfalen immer wieder mit Regen zu rechnen. Auch einzelne Gewitter und Sturmböen bis 70 km/h sind möglich.

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  • Sturm in Dorsten

    Die Feuerwehr Dorsten musste am Samstag gleich mehrere umgestürzte Bäume von den Straßen entfernen.

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    Sturmtief "Ivan" entwurzelt eine Birke auf dem Alten Friedhof. Foto: Danijela Budschun

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    Sturmtief "Ivan" bricht den Ast eines Baumes an der Steinstraße an. Foto: Danijela Budschun

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    Sturmtief "Ivan" entwurzelt eine Birke auf dem Spielplatz an der Feldstraße, Höhe Otto-Lenz-Straße. Foto: Danijela Budschun

  • App NINA

    In der Warn-App des Bundes NINA gab es am Montag amtliche Warnungen für viele Gebiete im Ruhrgebiet. Auch der Kreis Recklinghausen war betroffen.

Update, 12. Juni, 13:42 Uhr:  Am Mittwoch erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zunächst schauerartigen, teils gewittrigen Regen. «Dieser Regen ist stellenweise stärker ausgeprägt.» Erst zum Abend hin werde es freundlicher. Die Temperaturen sollen maximal 22 Grad erreichen.

Nach einer regenfreien Nacht soll es auch am Donnerstag vereinzelte Schauer geben, ebenso am Freitag: Ab dem Nachmittag seien einzelne Schauer und Gewitter möglich, teilte der DWD mit. Dann könne es örtlich auch Starkregen, Hagel und Sturmböen geben.

Update, Pfingstmontag 19:28 Uhr: Am Abend ist das Wetter wechselhaft. Es muss mit Schauern, Gewittern gerechnet werden. Auch lokale Gewitter können nicht ausgeschlossen werden. Die Temperaturen liegen bei maximal 18 bis 21 Grad. In der Nacht zu Dienstag ist es weiterhin stark bewökt. Zeitweise fällt regen. Die Tiestwerte liegen bei etwa 14 Grad.

Unser Kollege Stephan Rathgeber bereitet sich aktuell auf den Megamarsch im Ruhrgebiet vor: 100 Kilometer wandern in 24 Stunden. Im Training ist er mitten in das Unwetter gelaufen

Update, Pfingstmontag 15:55 Uhr: Von Südwesten fließt feuchtere Warmluft nach NRW. Es herrscht unbeständiges Wetter. Laut Wetterdienst sind am Nachmittag und Abend Schauer, Gewitter, Starkregen und Stumböen um 75 km/h möglich. Auch Hagel kann nicht ausgeschlossen werden. In der Nacht zu Dienstag ist Wetterbesserung in Sicht.

Update, Pfingstsonntag 10:24 Uhr: Richtig windig war es am Samstag im gesamten Kreis Recklinghausen. Sturmtief "Ivan" sorgte ab den Morgenstunden für Böen zwischen Windstärke 7 und 9. Insgesamt zählte die Kreisleitstelle der Feuerwehr Recklinghausen rund 40 sturmbedingte Einätze im Kreisgebiet. Das Gros der Einsätze verteilte sich dabei auf Dorsten, Herten, Marl,  Gladbeck und Haltern am See

Starke  Windböen sorgten bis zum Mittag für mehrere Einsätze  im Dorstener Stadtgebiet bei Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte in der Stadt mussten bis 12 Uhr zu sechs unterschiedlichen Einsatzstellen ausrücken. Neben der hauptamtlichen Wache war auch der Löschzug Wulfen unterwegs, wie zum Beispiel an der Munastraße, wo ein Teil einer Baumkrone ausgebrochen war und die Straße blockierte. Die Windböen sorgten unter anderem für umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und umgewehte Bauzäune. Es blieb bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

Sturm in Herten: Berufsfeuerwehr auf Friedhof und Spielplatz im Einsatz

Die Berufsfeuerwehr Herten war am Samstag gegen 15 Uhr im Sturmeinsatz auf dem Alten Friedhof in Herten-Mitte. Dort war ein Baum umgestürzt. Verletzt wurde niemand. Schon um 12.28 Uhr waren die Einsatzkräfte zum Spielplatz auf der Feldstraße in Höhe der Otto-Lenz-Straße gerufen worden. Dort war ebenfalls ein Baum - eine rund 16 Meter hohe Birke - umgekippt. Glücklicherweise hielten sich zu dem Zeitpunkt keine Menschen auf dem Spielplatz auf, sodass es ebenfalls bei Sachschäden blieb. 

Windhose bei Fußballturnier in Gütersloh wirbelt Festzelt durch die Luft

Update, Samstag 12:16 Uhr: Eine Windhose hat bei einem Fußball-Pfingstturnier in der kleinen Gemeinde Langenberg im Kreis Gütersloh ein Festzelt durch die Luft gewirbelt. Dabei wurden zwölf Menschen verletzt. "Das war eine lokale Stelle der Verwüstung", berichtete am Samstag der Einsatzleiter der Feuerwehr, der bei dem Unglück am Freitagabend vor Ort war. Das 12 mal 8 Meter große Zelt sei rund 15 Meter weit auf den Platz gewirbelt worden. Menschen wurden kurz darunter begraben. Mittlerweile beruhigt sich das Wetter, lediglich an einigen Flughäfen gibt es Verspätungen wegen der Stürme am Vormitag.

Update, Samstag 10:02 Uhr: Mittlerweile gibt es sogar eine Orkanwarnung für Duisburg. Deshalb wurde auch der "Muddy Angel Run 2019" abgesagt. 12.000 Teilnehmerinnen hatten sich insgesamt angemeldet.
Super-Wetter gibt es in NRW am Pfingstwochenende also nicht. Aber keine Panik:  Unwetter sind allerdings erstmal nicht zu erwarten. Im Laufe des Samstages und am Sonntag wird ein Mix aus Sonne und Wolken erwartet. Am Samstag gebe es dabei stürmische Böen, wobei diese ab Nachmittag abflauen sollten. Temperaturen bis 22 Grad seien möglich. Am Sonntag soll es dann weniger Wind geben und etwas wärmer werden. Die Wetter-Lage am Pfingstmontag ist hingegen noch unklarer. Montag könnte es unbeständiger werden.

Update, Freitag 23:48 Uhr: Das Wetter kommt einfach nicht zur Ruhe. Die nächste Gewitterfront ist gerade durchgezogen, da kündigt sich Sturm an. Am Samstag sind laut DWD Windgeschwindigkeiten zwischen 60 km/h (Windstärke 7) und 75 km/h (Windstärke 9) in Schauernähe möglich. Die offizielle Warnung des Deutschen Wetterdienstes gilt vorerst bis Samstag, 18 Uhr.

Gewitterlage war am Freitag nicht so schlimm wie erwartet

Update, Freitag 19:37 Uhr: Aktuell ist die Lage im Kreis Recklinghausen noch ruhig. Zwischendurch frischte der Wind zwar bereits stark böig auf, mittlerweile zeigt sich vielerorts aber wieder die Sonne.

Update, Freitag 18:47 Uhr: Erneut steht uns ein unruhiger Abend bevor. Der Deutsche Wetterdienst warnt auf seiner Homepage offiziell vor starken Gewittern im Kreis Recklinghausen. Sie können  Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h  (Windstärke 9) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 15 l/m² pro Stunde mit sich bringen. Die Wetterwarnung gilt zunächst bis 19.30 Uhr, kann durch den DWD aber bei Bedarf auch verlängert werden. 
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Update, Freitag, 13:33 Uhr: In NRW muss am Freitagnachmittag mit teils schweren Gewittern gerechnet werden. Der Wetterdienst rechnet mit Sturmböen um 85 km/h und Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit. Auch Hagel ist möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 23 und 27 Grad.

Unwetter in der Nacht zu Mittwoch bringt der Feuerwehr in Dorsten Arbeit

Update, Donnerstag, 6:27 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gab es durch die Unwetterfront lediglich in Dorsten einen Einsatz. Am Michaelisweg musste die Feuerwehr einen umgestürzten Baum beseitigen. Ansonsten blieb es trotz Gewitter, Sturm und Hagel bei vollgelaufenen Gullis an den Straßen.

Dagegen gab es in anderen Teilen von Nordrhein-Westfalen erneut chaotische Verhältnisse: In Kleve fielen pro Stunde und Quadratmeter bis zu 28 Liter Regen, Auch in den angrenzenden Bundesländern gab es enorme Niederschläge - in Winterspelt in Rheinland-Pfalz waren es in sechs Stunden 34 Liter.

Update, Mittwoch 19:42 Uhr: Das große Unwetter blieb zumindest im Kreis Recklinghausen bislang aus, doch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits eine neue Voarabinformation herausgegeben: Schwere Gewitter, Orkanböen, Starkregen und Hagel sind in der Nacht zu Donnerstag möglich. 

In der Nacht zu Donnerstag greift eine Kaltfront von Westen auf Nordrhein-Westfalen über, die teils starke Gewitter bringt. Vor allem im Westen besteht Unwetterpotential, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Seite mit. Es muss mit schweren Gewittern, Starkregen und orkanartigen Böen bis zu 110 km/h gerechnet werden. Am Donnerstag soll es merklich kühler werden. Die Hochsttemperaturen liegen laut Wetterdienst zwischen 18 und 22 Grad.

Update, Mittwoch 14.22 Uhr: Am Nachmittag und besonders ab dem späten Abend sind kurze Gewitter aus Südwesten wahrscheinlich. Besonders in der Nacht zu Donnerstag muss mit Gewittern gerechnet werden. Diese können laut Wetterdienst zu heftigem Starkregen und schweren Strumböen bis zu 100 km/h führen. Demnach ist das Unwetterpotenzial besonders im Westen Nordrhein-Westfalens sehr hoch. Auch Tornados seien möglich, wenn auch mit geringer Wahrscheinlichkeit.

Update, Mittwoch, 9.55 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat soeben eine Vorabinformation über ein mögliches schweres Gewitter am Abend herausgegeben. Dabei kann es zu Starkregen, mittelgroßem Hagel und orkanartigen Böen kommen. Auch Tornados seien möglich, so der Wetterdienst weiter. Die Gewitterneigung bleibt bis zum Donnerstagmorgen erhalten. Eine Vorabinformation des DWD stellt noch keine Warnung dar - dafür sind die Unsicherheiten bezüglich Zeit, Gebiet und Intensität noch zu groß. 

100 Bäume entwurzelt: Tornado-Verdacht in Bocholt

In münsterländischen Bocholt hat in der Nacht zum Mittwoch möglicherweise ein Tornado erhebliche Schäden verursacht. Ein Auto sei durch die Luft gewirbelt, ein Dach komplett abgedeckt worden, sagte ein Sprecher der Stadt in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wurden demnach neun Häuser beschädigt und etwa 100 Bäume entwurzelt.

«Da hat eine lokale Windhose massiv gewütet», berichtete der Stadtsprecher. Eine Person sei leicht verletzt worden. Etwa 90 Feuerwehrleute waren den Angaben zufolge in der Nacht über Stunden im Einsatz. «Das könnte ein Tornado gewesen sein», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Morgen.

Update, Mittwoch, 6.15 Uhr: Das Vest Recklinghausen hat Glück gehabt und wurde weitgehend von der Gewitterfront verschont. Die Feuerwehr verzeichnete nur einen sturmbedingten Einsatz in Marl in der offiziellen Einsatzliste der Kreisleitstelle. Für heute hat der Deutsche Wetterdienst keine aktuellen Warnungen für den Kreis Recklinghausen - obwohl das Wetter weiterhin schwül bleibt.

Update, Mittwoch, 6 Uhr: Mit deutlich weniger Wucht als befürchtet ist in der Nacht ein Gewitter über Nordrhein-Westfalen gezogen. «Das Gewitter hat sich über Deutschland ziemlich schnell abgeschwächt», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am frühen Mittwochmorgen. Über Belgien und die Niederlande war es zuvor noch mit Böen von mehr als 100 Kmh gezogen. Über Nordrhein-Westfalen zog das Gewitter schließlich weiter in Richtung Nordsee.

Update, Dienstag, 22.10 Uhr: Das liest sich nicht gut - der DWD erklärt auf seiner Webseite, dass von Südwesten verbreitet schwere Gewitter aufziehen. Für den Kreis Wesel warnen die Wetterexperten aus Essen in der Zeit von Dienstag, 22.30 Uhr, bis Mittwoch, 0.30 Uhr, vor orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten um 110 km/h (Windstärke 11) sowie heftigem Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 l/m² in kurzer Zeit und Hagel mit Korngrößen um 3 cm.

Update, Dienstag, 10.05 Uhr: Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter. Auch am Dienstagabend und in der Nacht zu Mittwoch müssen sich die Bürger im Kreis Recklinghausen auf widrige Wetterumstände einstellen.  Auf seiner Webseite warnt der DWD  von heute (4.6.), 18 Uhr, bis morgen (5.6.), 2 Uhr, vor starken Gewittern, die sogar Unwetterpotenzial haben.

Extrem-Wetter: Sogar vereinzelte Tornados schließt der DWD nicht aus

Wie der Wetterdienst berichtet, kommt die Schlechtwetterfront von den Benelux-Staaten aus auf Nordrhein-Westfalen zu. Ab dem frühen Abend seien orkanartige Böen um 115 km/h, Starkregen und lokal großer Hagel möglich. Auch das Auftreten einzelner Tornados sei nicht ganz ausgeschlossen. 

Allerdings schränkt der DWD ein, dass man zurzeit noch nicht genau abschätzen könne, wie stark der Westen Deutschlands - und damit auch der Kreis Recklinghausen - betroffen sein wird. 

Feuerwehr im Kreis Recklinghausen zählt nur vier Unwettereinsätze

Update, Montag, 10.08 Uhr: Die Gewitterfront ist weitergezogen. Ab den frühen Morgenstunden hatten sich dichte Wolken über dem Kreis Recklinghausen gebildet, die Blitz und Donner sowie große Regenmengen mit sich brachten. Der Bahnverkehr im Ruhrgebiet ist dagegen nach einem Blitzeinschlag in Mülheim weiter gestört - viele Züge verspäten sich. 

Mittlerweile zeigt sich vielerorts bereits wieder die Sonne im Kreis Recklinghausen. Das Schlimmste scheint überstanden. Die Schäden durch die Gewitterfront hielten sich in Grenzen: Die Kreis-Feuerwehr vermeldet auf ihrer Internetseite insgesamt vier wetterbedingte Einsätze

Update, Montag, 9.03 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine amtliche Warnung für den Kreis Recklinghausen bis 10 Uhr verlängert. Weiterhin warnt der DWD vor starken Gewittern im Kreisgebiet. Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und kleinkörniger Hagel seien möglich. Unterdessen gibt es auch in Gladbeck und Dorsten erste Unwettereinsätze der örtlichen Feuerwehren. 

Gewitterfront brachte viel Regen in den Kreis Recklinghausen

Update, Montag, 8.02 Uhr: Es blitzt und donnert derzeit fast überall im Kreis Recklinghausen. Während der Gewitter fällt viel Regen, und der Wind frischt in Böen von bis zu 60 km/h auf. Die aufgeheizte Luft kühlt sich im Tagesverlauf weiter ab. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt  Personen, die sich im Freien befinden, vor kleinkörnigem Hagel. Auch in der Warn-App des Bundes NINA gibt es amtliche Warnungen, die nicht nur für den Kreis Recklinghausen, sondern für weite Teile des Ruhrgebietes gelten.Während des Platzregens könne es laut NINA-App auch zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Züge fallen aus: Bahnverkehr im Ruhrgebiet nach Blitzeinschlag massiv gestört

Die Feuerwehren im Kreis Recklinghausen sind in Alarmbereitschaft. Erste Einsätze wegen des Unwetters gab es am Morgen in Herten und Haltern am See.

Andere Teile des Ruhrgebietes hat es aber viel schlimmer getroffen. Der Bahnverkehr im Revier wird nach einem Blitzeinschlag in Mülheim an der Ruhr massiv behindert. Die Deutsche Bahn meldet, dass durch das Unglück, das sich gegen 6.30 Uhr in einem Stellwerk im Ortsteil Styrum ereignete, Signale ausgefallen sind. Die Folge: Zahlreiche Züge sind verspätet, manche fallen sogar ganz aus - ausgerechnet zum Start in die neue Arbeitswoche.

Deutsche Bahn: Signalstörungen und Behinderungen auch im Raum Düsseldorf

Auch in Düsseldorf gibt es laut Angaben der Bahn Signalstörungen und Zug-Verspätungen.

Ob Ihr Zug pünktlich abfährt bzw. ankommt, erfahren Sie im Internet auf der Webseite der Reise-Auskunft der Bahn.

Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Mehrere Autos seien beschädigt worden, Menschen seien aber nicht verletzt worden. Im Kreis Kleve waren am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge zahlreiche Haushalte kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen. 

Tief "Frank" bringt gravierenden Wetter-Umschwung zum Wochenstart

Ursprüngliche Meldung von Sonntag, 2. Juni: Genießen Sie das Wetter - solange es noch geht. Spätestens ab morgen früh ist im Kreis Recklinghausen Schluss mit strahlendem Sonnenschein und der ganz großen Hitze. Nach Ansicht einiger Meteorologen drohen zum Start in die neue Woche sogar Wettereskapaden. Wir sagen Ihnen, worauf sie sich einstellen müssen.

Die erste große Hitze des Jahres hat am Sonntag den Menschen in ganz NRW Temperaturen um die 30 Grad gebracht. Das bedeutete Sonne satt und bestes Badewetter. Auch die Nacht zum Montag sollte warm bleiben. "In Ballungsräumen kann es sein, dass die Werte nachts nicht unter 20 Grad sinken", erklärt Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen.

Dann allerdings ziehen Wolken auf, die Lage kippt. Ein Tiefdruckgebiet bringt schwül-warme Luft von Nordwesten ins Land. Die ersten Gewitter entladen sich am Montag - stellenweise mit viel Regen. Es bleibt auch in den folgenden Tagen mit bis zu 28 Grad verbreitet warm, "aber es brodelt die ganze Woche über", sagt die Fachfrau. Immer wieder werden Schauer und Gewitter erwartet.

Ein Unwetter tobte schon am letzten Dienstag über dem Ruhrgebiet

Bisher gibt es noch keine offizielle Wetterwarnung des DWD für den Start in die neue Woche. Aktuelle Informationen für den Kreis Recklinghausen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes.

Wenn Sie wissen möchten, wie das Wetter in ihrem Ort wird, werfen Sie auch einen Blick auf unsere Wetterkarte mit Informationen für die Städte im Kreis Recklinghausen und für ganz Nordrhein-Westfalen.

Erst am Dienstag hatte ein Unwetter in Teilen des Ruhrgebietes für Überschwemmungen und Verkehrschaos auf einigen Autobahnen gesorgt. Augenzeugen hatten das extreme Wetter-Geschehen auf der A43 zwischen Witten und Bochum im Video festgehalten.

Wie das Wetter am kommenden Pfingstwochenende wird, ist nach Angaben der DWD-Experten noch unklar.

Mit dpa-Material

2 KOMMENTARE
10.06.19 21:56

lederhosenfan

von nickelback

Haben Sie eigentlich mal Ihren eigenen Kommentar gelesen? Ich würde sagen: setzen, 6.

10.06.19 21:32

Fachleute am Werk

von lederhosenfan

Sowohl in den Vorhersagen mehr Panikmache als auch im Update um 19:28 lassen die Fehler zu wünschen übrig. Was sind eigentlich Worte wie bewökt, regen, der eigentlich groß geschrieben wird, oder Tiestwerte? Ich würd sagen setzen, 5 mangelhaft.

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