NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (l) und Umweltminister Eckhard Uhlenberg (hinter ihm, beide CDU) pflanzen in Herne an der Parkplatzausfahrt auf der Autobahn 42 den ersten Mammutbaum. Foto: dpa
Die neue Begrünung soll die A42 in den Emscher Landschaftspark einbinden und die Monotonie am Straßenrand unterbrechen. In einer Internetabstimmung hatten sich 87 Prozent der Teilnehmer für den Urweltmammutbaum als Leitbaum der Parkautobahn entschieden. Der Baum ist nach Einschätzung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) bestens geeignet, um einen Parkeindruck zu schaffen. Dennoch müsse auch klar sein, dass der Urweltmammutbaum bei der Pflege und Verkehrssicherheit arbeitsintensiver sei, sagte RVR-Sprecher Jens Hapke. Der Urweltmammutbaum wächst sehr schnell und wird bis zu 35 Meter hoch und bis zu zehn Meter breit.
Auch an der Autobahn 40 bekommen Autofahrer von nun an einen neuen Eindruck: Der Ruhrschnellweg ist im Bereich von Essen-Frohnhausen zu einem 1,4 Kilometer langen Denkmal für Fußball-Weltmeister Helmut Rahn (1929-2003) geworden, der selbst an der A40 lebte. Die Lärmschutzwände sind in grüner Farbe und mit Textfragmenten aus der berühmten Fußball-Weltmeisterschafts-Radioreportage von 1954 gestaltet. Verkehrsminister Lienenkämper montierte am Dienstag das letzte Stück der neuen Wandverkleidung.


